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Endstation Conference-Semifinale

Die Toronto Raptors sind in der National Basketball Association (NBA) im Semifinale der Eastern Conference gescheitert. Der Club des Wieners Jakob Pöltl verlor am Sonntag auch das vierte Duell mit den Cleveland Cavaliers mit 102:109 und schied in der „Best of seven“-Serie mit einem 0:4 aus. Pöltl kam wie schon zuletzt in Spiel drei nicht zum Einsatz.

Toronto erwischte mit dem Rücken zur Wand einen Traumstart und lag im ersten Viertel mit 23:10 voran. Danach drehten die Gäste aus Cleveland angeführt von Superstar LeBron James aber auf und gingen mit einer 61:49-Führung in die Pause. Im dritten Viertel kämpften sich die Raptors noch einmal heran und verkürzten vor dem Schlussabschnitt auf 80:85. Plötzlich waren die Hausherren im Air Canada Centre wieder da und gingen mit 93:92 in Führung.

DeMar DeRozan (Toronto) und Kyle Korver (Cleveland)

APA/AP/The Canadian Press/Frank Gunn

Die Raptors konnten die Hürde Cleveland nicht überwinden

Der regierende NBA-Champion aus Cleveland ließ sich davon aber nicht beeindrucken und spielte in der entscheidenden Phase seine ganze Routine aus. Mit einem Dreier durch Kyrie Irving gingen die „Cavs“ wieder in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Bis zur Schlusssirene holten LeBron James (35 Punkte, 9 Rebounds, 6 Assists) und Co. sieben Punkte Vorsprung heraus.

James eine Nummer zu groß

„Wir haben größtenteils ein sehr gutes Spiel gespielt und bis zum Ende gefightet. Wir können uns nicht viel vorwerfen“, kommentierte Pöltl das Aus. „Natürlich war es nicht perfekt, aber es war mit Abstand unser bestes Spiel in dieser Serie. Cleveland war aber auch heute einfach etwas besser.“ Dass Kyle Lowry in den Spielen drei und vier gegen den Titelverteidiger verletzungsbedingt fehlte, „hat uns natürlich auch nicht geholfen“, resümierte der 21-jährige Wiener.

LeBron James (Cleveland), P.J. Tucker (Toronto) und Jonas Valanciunas (Toronto)

APA/AP/The Canadian Press/Frank Gunn

LeBron James überragte auch im vierten Duell mit Toronto wieder alle

„LeBron James ist zurzeit der beste Spieler der Welt, keine Frage“, fügte Pöltl hinzu. Er sieht Cleveland in der aktuellen Form auch als Titelfavorit Nummer eins. „Wenn James so weiterspielt, jedes Spiel 30 Punkte macht und seine Teamkollegen so gut findet, wird es schwer sein, dieses Team zu schlagen.“

Zweite Play-off-Runde

Eastern Conference:
Boston Celtics Washington Wizards 4:3*
Cleveland Cavaliers Toronto Raptors 4:0*
Western Conference:
Golden State Warriors Utah Jazz 4:0*
San Antonio Spurs Houston Rockets 4:2*
* Endstand in der "Best of seven"-Serie

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