Kärntner Polizei mit mehreren 100 Beamten bei Finale

Die Kärntner Polizei rüstet sich für das am Donnerstag (20.30 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) stattfindende ÖFB-Cup-Finale im Klagenfurter Wörtherseestadion zwischen Rapid und Salzburg. Wie Markus Tilli vom Stadtpolizeikommando Klagenfurt auf APA-Anfrage sagte, erwartet man bis zu 20.000 Fans, davon werden etwa 90 Prozent Rapid-Anhänger sein. Vor dem Spiel wird es auch zwei Fanmärsche im Westen von Klagenfurt geben.

Bis zu 500 „Risk-Fans“ in Klagenfurt

„Der Rapid-Sektor ist bereits ausverkauft, auch der neutrale Sektor wird grün-weiß werden. Demgegenüber erwarten wir rund 1.500 Salzburg-Fans in Klagenfurt“, berichtete Tilli. Von Rapid-Seite kommen „alle Fanclubs von Rang und Namen“ ins Wörtherseestadion, unter den Fans werden sich auch bis zu 500 „Risk-Fans“ befinden.

Die Polizei glaubt allerdings nicht, dass die Fans aktiv die Auseinandersetzung untereinander suchen werden: „Die Salzburger sind für diese Risk-Fans eher keine Gegner“, so Tilli. Trotzdem wird die speziell ausgerüstete Einsatzeinheit der Polizei ebenso vor Ort sein, wie Kräfte der WEGA und mehr als 30 szenekundige Beamte aus Wien und Salzburg.

Im Stadion und bei den Einlasskontrollen wird das Augenmerk besonders auf die erhöhte Terrorgefahr gelegt, wofür auch Cobra-Leute und sprengstoffkundige Beamte zuständig sind. Insgesamt werden mehrere 100 Polizisten im Einsatz sein.

Straßensperren für Fanmärsche

Schon Stunden vor dem Spiel werden die Fans von Rapid (17.30 Uhr) und Salzburg (18.00 Uhr) auf Fanmärschen im Westen von Klagenfurt zum Stadion gelotst, dafür sind kurzfristige Straßensperren vorgesehen. Insgesamt ist laut Polizeiangaben ab dem frühen Donnerstagnachmittag mit verstärktem Anreiseverkehr zu rechnen.

Empfohlen wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel oder mit dem Shuttleservice ab den Auffangparkplätzen. Mit dem Auto bis zum Stadion zu fahren, ist nicht empfehlenswert, da die dortigen Parkflächen für angemeldete Fanbusse zur Verfügung gestellt werden.