„Etwas ganz Besonderes“
Nadine Weratschnig hat bei der Wildwasser-EM in Tacen in Slowenien am Samstag mit der Bronzemedaille im ab 2020 olympischen Canadier-Einer überrascht. Nach Rang zehn im Halbfinale musste sich die 19-jährige Kärntnerin im Finale nur der Britin Kimberley Woods (um 5,88 Sekunden) und der Tschechin Tereza Fiserova (2,59) geschlagen geben.
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EM-Bronze für Weratschnig
Bei der Wildwasser-EM in Slowenien konnte Nadine Weratschnig einen Riesenerfolg verzeichnen. Die Kärntnerin holte Bronze im Canadier-Einer.
„Ich habe es noch immer nicht ganz realisiert. Das ist meine erste Medaille in der allgemeinen Klasse, das ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich musste lange zittern, aber es ging gut aus“, jubelte die Jugend-Olympiasiegerin von 2014. Die jüngste Finalteilnehmerin sorgte bei ihrem erst zweiten EM-Antreten in der Erwachsenenklasse für die erste österreichische Medaille seit EM-Silber von Julia Schmid 2014 in Wien. Viktoria Wolffhardt hatte als Zwölfte das Finale der Top Ten knapp verpasst.

GEPA/Matic Klansek
Nur zwei Kanutinnen waren schneller als Weratschnig
Der erst 17-jährige Felix Oschmautz landete nach Halbfinal-Bestzeit im Kajak-Einer im Endlauf wegen eines Torfehlers mit 50-Sekunden-Zeitstrafe auf dem 15. Rang. Gold ging an den Polen Mateusz Polaczykvor vor seinem Landsmann Dariusz Popiela und dem Tschechen Jiri Prskavec.
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