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Aus in Runde der letzten 64

Der erste Tag der Europameisterschaften der Fechter in Tiflis ist für das österreichische Herren-Duo ohne Topplatzierung zu Ende gegangen. Die im Florett-Bewerb angetretenen Rene Pranz (Weltranglistenplatz 93) und Tobias Reichetzer (120) schieden nach überstandener Gruppenphase in der Runde der letzten 64 aus.

In der Gruppenphase feierte Staatsmeister Pranz zwei Siege in sechs Gefechten, Reichetzer behielt dreimal gegen seine Konkurrenten die Oberhand. In der Runde der letzten 64 hatten Pranz gegen den Briten Richard Kruse mit 11:15 bzw. Reichetzer gegen den Italiener Lorenzo Nista mit 5:15 das Nachsehen. Am Dienstag ist Olivia Wohlgemuth (Weltranglistenplatz 67) ebenfalls im Florett im Einsatz.

Wohlgemuth mit guten Erinnerungen

Im letzten Abdruck beim Grand Prix in Schanghai sicherte sich die 24-jährige Wohlgemuth das EM-Ticket und auch die Startberechtigung für die WM. An Tiflis hat sie gute Erinnerungen, 2014 eroberte sie dort die Bronzemedaille bei der U23-EM. Vor einem Jahr gingen die Fechteuropameisterschaften in Torun (Polen) mit drei Top-30-Ergebnissen für Österreich zu Ende.

Bitter ist der Ausfall von Johannes Poscharnig (Florett), der sich im Mai einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Er ist als 87. der derzeit bestgereihte Österreicher in der Weltrangliste. „Das ist ein Dämpfer für uns“, sagte Marco Haderer, Generalsekretär des Österreichischen Fechtverbandes (ÖFV). Bei den WM Mitte Juli in Leipzig wird aus dem EM-Trio ein Quartett, der 19-jährige Degen-Fechter Josef Mahringer (111) absolviert derzeit noch die Matura und verzichtete deshalb auf ein EM-Antreten.

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