Kameruns Coach kritisiert „katastrophalen“ Verkehr

Kameruns Teamchef Hugo Broos hat harsche Kritik an den Organisatoren des Confed-Cups geäußert und die FIFA zu einer Verbesserung der Verkehrsplanungen für die Fußball-WM 2018 aufgefordert.

„Ich bin sehr verärgert. Die Dinge müssen für die WM neu geplant werden“, sagte der Belgier am Mittwoch in St. Petersburg, nachdem sein Team in Russland mehrfach im Stau feststeckte. „In Moskau waren wir eine Stunde zu spät. Gestern waren wir hier 45 Minuten zu spät im Hotel“, sagte Broos. Sein Team habe erst um 22.00 Uhr abendessen können. Polizeieskorten habe es für den Teambus nicht gegeben.

„Der Verkehr in Moskau ist eine Katastrophe“, echauffierte sich der Coach des Afrikameisters. Die Pressekonferenz am Mittwoch hatte erst mit etwa 30 Minuten Verspätung beginnen können. „Das ist nicht unser Fehler“, sagte Broos. Seine Äußerungen sind die erste klare öffentliche Kritik an den russischen WM-Organisatoren. Bisher hatten die FIFA und das Turnier-OK beteuert, dass es nur kleine logistische Probleme gebe.