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In Ostrava um 0,03 Sekunden gewonnen

Sprintstar Usain Bolt hat auf der ersten Europastation seiner Abschiedstournee einen ungefährdeten Sieg geschafft und sich groß feiern lassen. Der achtmalige Olympiasieger und 13-fache Weltmeister gewann am Mittwochabend beim World-Challenge-Meeting im tschechischen Ostrava die 100 m in mäßigen 10,06 Sekunden.

Zweiter im nicht top besetzten Feld hinter Bolt wurde der Kubaner Yunier Perez in 10,09 Sekunden vor dem Türken Yak Ali Harvey in 10,26 Sekunden. Bolt lag bei 0,3 Meter/Sekunde Gegenwind über der Weltjahresweltbestzeit (JWBZ) des US-Amerikaners Christian Coleman (9,82 Sekunden). Der Weltrekordler will nach den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im August in London seine Karriere beenden.

Bereits neunter Start von Bolt in Ostrava

Für Bolt war es bereits sein neunter Start vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Mestsky-Stadion. „Ostrava war das erste internationale Meeting, zu dem ich noch als Junior eingeladen worden bin. Es ist schön, dort jetzt zum letzten Mal zu laufen“, hatte der Supersprinter bei seiner viel beachtetetn Ankunft gesagt.

Usain Bolt

David W Cerny

Für Bolt war es eine Freude, die Europaabschiedstour in Ostrava zu beginnen

Der Südafrikaner Wayde van Niekerk, Olympiasieger über 400 m, gewann über die selten gelaufenen 300 m in 30,81 Sekunden. Er unterbot damit die Bestzeit des US-Amerikaners Michael Johnson (30,85 Sekunden). Offizielle Rekorde werden auf dieser Strecke nicht geführt.

Der Wiener Andreas Vojta wurde über 1.000 m in 2:26,49 Minuten Zehnter, Dreispringer Philipp Kronsteiner belegte mit 15,73 Metern den achten Platz. Den als Teil des Vorprogramms ausgetragenen 100-m-Lauf gewann Markus Fuchs vom ULC Mödling in 10,52 Sekunden. Paul Seyringer wurde über 800 m im Vorprogramm mit einer persönlichen Bestleistung von 1:53,53 Minuten Vierter.

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