„Rolle des Herausforderers annehmen“
Der offensive Mittelfeldspieler Robert Zulj schlägt ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Am Donnerstag wechselte der 25-jährige Österreicher ablösefrei vom deutschen Zweitligisten Greuther Fürth zu Champions-League-Qualifikant TSG Hoffenheim. Unter dem erst 29-jährigen Trainer Julian Nagelsmann hatte die TSG in der vergangenen Saison für Furore gesorgt.
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Für den vielfachen ÖFB-Nachwuchsteamspieler ist es nach drei Jahren in Fürth (85 Zweitligapartien, 19 Tore, 15 Assists) das erste Engagement im deutschen Oberhaus. „Ich bin sehr glücklich über die Chance, mich auf diesem hohen Niveau beweisen zu dürfen“, erklärte Zulj in einer Aussendung der TSG.

GEPA/Witters/Tim Groothuis
Robert Zulj schaffte den Sprung in die erste deutsche Bundesliga
„Ich weiß sehr genau, dass ich jetzt für einen Club spielen darf, der eine überragende Bundesliga-Saison absolviert hat und der über einen starken Kader verfügt“, sagt der 1,90-Meter-Mann mit kroatischen Wurzeln, der einen Vertrag bis 30. Juni 2020 unterschrieb. „Ich werde die Rolle des Herausforderers vom ersten Tag an annehmen und alles dafür tun, mich in der Bundesliga durchzusetzen.“
Vorfreude in Hoffenheim
Hoffenheim, das die vergangene Saison auf Platz vier abschloss, steigt in der europäischen Königsklasse in der vierten und letzten Qualifikationsrunde ein. Für Sportdirektor Alexander Rosen war Zulj „eine der herausragenden Spielerpersönlichkeiten in der zweiten Liga“, er schätzt die „starke Technik und gute Spielübersicht“ des gebürtigen Welsers. Seine ersten Schritte im Profifußball machte Zulj von 2010 bis 2013 bei der SV Ried, ehe er für ein halbes Jahr zu Red Bull Salzburg und im Sommer 2014 schließlich nach Fürth wechselte.
Für die ÖFB-Nachwuchsauswahlen stehen beim Bruder von Sturm-Graz-Spieler Peter Zulj immerhin 29 Einsätze zu Buche. Hoffenheim wird damit zu einer Art Österreicher-Filiale. Auch ÖFB-Teamspieler Florian Grillitsch wechselte diesen Sommer von Werder Bremen nach Sinsheim. Zudem erhielt der 20-jährige Ex-Admira-Verteidiger Stefan Posch einen Profivertrag bei Hoffenheim.
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