Vorerst kein gemeinsames Training
Henrik Kristoffersen hat sich zumindest teilweise mit dem norwegischen Verband geeinigt. Der 23-Jährige unterzeichnete die Athletenvereinbarung, die ein Antreten im kommenden Olympiawinter gewährleistet. Noch nicht beigelegt ist der Streit über einen privaten Sponsorvertrag. Der Gesamtweltcup-Dritte war Mitte Juni vom Teamtraining ausgeschlossen worden.
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Laut neuer Vereinbarung darf Kristoffersen ab 1. Oktober wieder am gemeinsamen Training teilnehmen, bis dahin wird er sich individuell vorbereiten und laut Presseerklärung des Verbandes alle Kosten selbst tragen. „Nun kann ich all meine Energie auf das Wesentliche konzentrieren, um Marcel Hirscher nächste Saison vom Thron zu stoßen“, wird der Slalom-Weltcup-Zweite des vergangenen Winters zitiert. „Ich bin sehr glücklich, Teil des Teams zu sein.“

APA/AFP/Fabrice Coffrini
Kristoffersen und der Verband sind sich wieder nähergekommen
Im Dezember hatte ein Gericht in Oslo den Antrag des Athleten abgelehnt, einen lukrativen Vertrag mit Red Bull als persönlichem Sponsor unterzeichnen zu dürfen. Der norwegische Verband schreibt seinen Sportlern vor, auf der Vorderseite der Hauben nur für Verbandssponsoren zu werben.
Über Uneinigkeit einig
Die durchaus kritischen Medienberichte in den vergangenen Wochen sind offenbar nicht spurlos an Kristoffersen vorübergegangen. „Glücklicherweise ist die Realität wesentlich komplexer und differenzierter. Und ich werde mein Bestes tun, um mich von meiner besten Seite zu zeigen.“ Er wolle nun seine volle Konzentration darauf verwenden, in der kommenden Saison möglichst viele Rennen für Norwegen zu gewinnen.
In einer Mitteilung des Skiverbandes hieß es: „Beide Parteien sind sich einig, dass sie grundsätzlich uneinig sind, was den Red-Bull-Deal angeht, und warten auf die weitere juristische Behandlung der Sache.“ Ein Teil des neuen Teamvertrages sei, dass Kristoffersen vorerst die Erlaubnis hat, eine private Absprache mit Red Bull einzugehen.
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Norwegischer Skiverband