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Schweizerinnen müssen heimfahren

Frankreich hat bei der EM in den Niederlanden mit großer Mühe das überraschende Aus in der Gruppenphase abgewendet. Die Französinnen erkämpften sich am Mittwoch in Gruppe C ein 1:1 (0:1) gegen die Schweiz und lösten damit als Zweiter hinter Österreich das Ticket für das Viertelfinale.

Die im Vorfeld als Titelanwärterinnen gehandelten Französinnen durften sich bei Camille Abily bedanken, dass das EM-Abenteuer nicht schon nach der Vorrunde vorbei war. Die 32-Jährige nutzte in der 76. Minute einen Fehler der Schweizer Torfrau Gaëlle Thalmann zum Ausgleich für „Les Bleues“, die nun im Viertelfinale auf den Sieger der Gruppe D treffen.

Jubel der französischen Torschützin Camille Abily

APA/AFP/Tobias Schwarz

Abily (l.) verhinderte das vorzeitige Aus der Französinnen

Davor war für Frankreich im Rat Verlegh Stadion von Breda nicht viel nach Plan gelaufen. Bereits in der 17. Minute musste Eve Perisset nach einem vermeintlichen Torraub mit Rot vom Platz. Der folgende Freistoß landete genau auf dem Kopf der Schweizer Verteidigerin Ana Maria Crnogorcevic und von dort im französischen Tor (19.). Danach verabsäumten es die Schweizerinnen aber, den Sack gegen die dezimierten Französinnen endgültig zuzumachen und wurden schließlich brutal aus dem Viertelfinal-Traum gerissen.

UEFA Euro 2017, Gruppe C

Mittwoch:

Schweiz - Frankreich 1:1 (1:0)

Breda, SR Katalin Kulcsar (HUN)

Tore:
1:0 Crnogorcevic (19.)
1:1 Abily (76.)

Rote Karte: Perisset (Frankreich/17.)

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