Zweisatzsieg gegen Berlocq
Gerlad Melzer hat am Dienstag seine Auftakthürde bei den Generali Open in Kitzbühel mit Mühe genommen. Der Weltranglisten-150. setzte sich nach 2:16 Stunden gegen den Argentinier Carlos Berlocq mit 6:4 5:7 6:3 durch. Sein Gegner im Achtelfinale am Mittwoch (nicht vor 17.30 Uhr) ist Santiago Giraldo. Der Kolumbianer hatte gegen den als Nummer fünf gesetzten Niederländer Robin Haase mit 7:6 (8/6) 4:6 6:4 gewonnen.
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„Es ist ein Heimturnier, da will man auch gut spielen. Ich bin ein bisschen nervös geworden, habe dann leichte Bälle verschlagen. Ich bin froh, dass ich es dann im dritten wieder gedreht habe. Ich hätte besser servieren können, mich besser bewegen. Aber im dritten Satz ist mir das wieder besser gelungen“, sagte Melzer unmittelbar nach dem Match im ORF-Interview. Gegen Giraldo hat er noch nie gespielt, „aber ich habe gute Betreuer und werde mich gut darauf vorbereiten“.

GEPA/Andreas Pranter
Melzer zeigte im Entscheidungssatz eine souveräne Leistung
Melzer erwischte auf dem Centre Court einen guten Start in die Partie und holte das Break zur 1:0-Führung. Unmittelbar nach dem Rebreak zum 3:3 nahm der 27-jährige Niederösterreicher dem Weltranglisten-97. Berlocq neuerlich das Service ab und verwertete in der Folge seinen ersten Satzball.
Im zweiten Durchgang mussten die Zuschauer etwas länger auf die erste Breakchance warten. Diese fand der Argentinier im vierten Game vor, Melzer konnte den Aufschlagsverlust aber zweimal abwehren. Mit dem Punkt zur 4:3-Führung schien der Sieg bereits in trocken Tüchern, doch Berlocq gelang das Rebreak zum 5:5. In den letzten beiden Games des zweiten Satzes lief bei Melzer nichts mehr rund. Er holte als Rückschläger nur noch einen Punkt und gab sein Service zu null ab.
Im Entscheidungssatz souverän
Im Entscheidungsset war der Österreicher nach dieser kurzen Schwächephase aber wieder voll da. Melzer gelang wie im ersten Satz das frühe Break zur 1:0-Führung, sein Service zum 2:0 brachte er zu null durch. Auch in den folgenden Aufschlagsspielen blieb der jüngere Bruder von Jürgen Melzer souveräner als in den beiden ersten Durchgängen. Der 27-Jährige ließ Berlocq keine einzige Breakchance mehr und verwertete nach 2:16 Stunden bei Aufschlag des Argentiniers seinen ersten Matchball.
Damit stehen zwei Österreicher im Achtelfinale von Kitzbühel. Sebastian Ofner hatte den Einzug bereits am Dienstag gegen den Vorjahresfinalisten Nikolos Basilaschiwili geschafft. Der Georgier gab beim Stand von 7:5 3:0 aus Sicht von Ofner wegen einer Hüftverletzung auf. Nächster Gegner des 21-jährigen Steirers ist am Mittwoch (zweites Match nach 12.30 Uhr auf dem Centre Court) der topgesetzte Pablo Cuevas aus Uruguay.
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