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Mit „solidem Match“ ins Viertelfinale

Der Weltranglistenerste Rafael Nadal hat am Montag problemlos das Viertelfinale der US Open erreicht. Der Spanier schlug den ungesetzten Ukrainer Alexander Dolgopolow in 101 Minuten mit 6:2 6:4 6:1 und steht erstmals seit seinem zweiten Triumph im Jahr 2013 in New York wieder unter den letzten acht.

„Ich habe ein solides Match gespielt und nicht viele Fehler gemacht. Dolgopolow ist ein sehr unvorhersehbarer Spieler“, sagte Nadal, nachdem er seinen fünften Matchball genutzt hatte. „Ich habe versucht, sehr fokussiert zu bleiben, auch bei meinem Aufschlag. Jetzt bin ich hier im Viertelfinale, das ist ein gutes Resultat für mich.“ Sein Ziel in diesem Tennisjahr voller Überraschungen ist der zweite Major-Titel 2017 nach dem bei den French Open in Paris.

Rafael Nadal (ESP)

APA/AP/Julie Jacobson

Nadal kommt in New York immer besser in Fahrt

Auf dem Weg ins Halbfinale trifft der Spanier nun nicht auf den als Nummer neun gesetzten David Goffin, sondern auf Andrej Rublew. Der Russe schlug den mit Fortdauer der Partie von Knieproblemen geplagten Belgier überraschend klar mit 7:5 7:6 (7/5) 6:3. Mit 19 Jahren ist Rublew der jüngste Spieler seit Andy Roddick 2001 im Viertelfinale der US Open.

Rublew hatte in der zweiten Runde auch schon den als Nummer sieben gesetzten Cincinnati-Sieger Grigor Dimitrow (BUL) in drei Sätzen bezwungen. „Ich weiß nicht, was los war. Ich habe nur gesehen, dass er im Spiel Knieprobleme bekommen hat“, sagte der Russe. „Dann habe ich mich relaxter gefühlt, weil ich gewusst habe, wenn ich gut spiele, dann kann ich es gewinnen.“

Pliskova hat es eilig

Bei den Damen zog die als Nummer eins gesetzte Tschechin Karolina Pliskova im Eilzugstempo ins Viertelfinale ein. Die Vorjahresfinalistin, die in der dritten Runde gegen Zhang Shuai (CHN/27) einen Matchball abwehren musste, fertigte Jennifer Brady (USA) in nur 45 Minuten mit 6:1 6:0 ab. „Das war mein erstes gutes Match hier, ich glaube sogar eines der besten in diesem Jahr“, sagte die 25-Jährige nach ihrem Sieg.

Karolina Pliskova (CZE)

APA/AP/Peter Morgan

Pliskova war eindeutig die Chefin auf dem Platz

Damit fehlen Pliskova noch zwei Siege, um ihre Führung in der Weltrangliste erfolgreich verteidigen zu können. Sie muss erneut das Endspiel erreichen, um nicht von der Spanierin Garbine Muguruza abgelöst zu werden. Auch die Ukrainerin Jelina Switolina mischt im Rennen um Platz eins noch mit. Zu Beginn des Turniers hatten sogar acht Spielerinnen die Chance auf die Weltranglistenführung gehabt. Muguruza war am Sonntag an der zweifachen Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova gescheitert.

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