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Die Leistungssteigerung blieb aus

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Heinz Lindner: Befriedigend

Bis auf das Gegentor hatte Lindner in der ersten Hälfte nicht sehr viel zu tun. Ungenaue Abschläge blieben allerdings weiter ein Manko. Erst in der 77. Minute musste Lindner auch einmal mit den Händen eingreifen, war aber bei einem Schuss auf das kurze Eck auf dem Posten.

Moritz Bauer: Gut

Der Neo-Österreicher zeigte bei seinem Debüt Qualitäten. Bauer gefiel mit einer guten Bewegung am Ball, Schnelligkeit ansprechender Technik und Flanken, die allerdings leider nicht an den Mann kamen. Am 1:1 hatte er entscheidenden Anteil, als er mit viel Einsatz den Ball per Kopf ideal zur Mitte brachte. Unter dem Strich ein durchaus gelungener Einsatz für den Kasan-Legionär.

Aleksandar Dragovic: Befriedigend

Der Leicester-Legionär konzentrierte sich auf seine Aufgabe in der Defensive, die er solide löste. Einmal ließ er sich jedoch an der Linie ausmanövrieren. Er ist weiter nicht der Dragovic, den man im Nationalteam schon gesehen hat, ein grober Fehler blieb diesmal aber aus.

Kevin Danso: Befriedigend

Nach seinem guten Debüt in Wales wurde der 18-Jährige erneut für den verletzten Prödl in der Innenverteidigung aufgeboten. Dem Gegentreffer ging ein ungenauer Pass voraus, im Streben, die Situation zu klären, wurde er allerdings eiskalt eingepackt. Ansonsten spielte er solide, allerdings wurde auch bei einigen Aktionen, den Spielaufbau betreffend, die fehlende Routine ersichtlich.

Martin Hinteregger: Befriedigend

Der Augsburg-Legionär ließ sich nicht lange bitten und legte von Beginn an wieder Offensivambitionen an den Tag. Hinteregger agierte beinahe schon neben Arnautovic als zweiter Flügelspieler. Der Output konnte sich dabei durchaus sehen lassen. Nach der Pause gelang dann nicht mehr ganz so viel. Defensiv hatte er aber alles im Griff.

Julian Baumgartlinger: Genügend

Der Kapitän war sicher motiviert, erwischte allerdings vor allem in der ersten Hälfte nicht seinen besten Tag. In einigen Aktionen wirkte Baumgartlinger unkonzentriert, so ging dem Gegentreffer eine missglückte Ballannahme von ihm voraus. Außerdem tat er sich ungewöhnlich schwer, in die Zweikämpfe zu kommen. Spielerisch sah man von ihm in Wales wesentlich mehr.

Florian Grillitsch: Befriedigend

Der Hoffenheimer wurde statt Stefan Ilsanker im defensiven Mittelfeld aufgeboten. Grillitsch zeigte dabei die eine oder andere gute Spielverlagerung und war anspielbar. Nach der Pause konnte aber auch er nur wenig Akzente setzen. Ein wenig mehr Agilität und Initiative hätte es schon sein dürfen.

Florian Kainz: Befriedigend

In seinem dritten Länderspiel zeigte sich Kainz agil und spielfreudig. Der Bremer blieb auch nicht immer am rechten Flügel kleben und zog zur Mitte. Von dort gab er auch die Hereingabe, die in weiterer Folge zum Ausgleich führte. Kurz davor hatte er die große Chance auf den Ausgleich, vergab jedoch. Nach der Pause rückte er auf die Alaba-Position ins Zentrum. Dort fühlte sich Kainz dann aber nicht mehr ganz so wohl und konnte nur noch wenige Akzente setzen.

David Alaba: Genügend

Der Bayern-Legionär hatte einen klaren Leistungsabfall im Vergleich zur Wales-Partie zu verzeichnen. Alaba wurde oft mit dem Rücken zum georgischen Tor angespielt und konnte damit wenig anfangen. Sein Anteil an gefährlichen Kombinationen hielt sich schwer in Grenzen. In der 38. Minute wurde es dann noch bitterer. Mit einer Sprunggelenksverletzung musste er ausgetauscht werden. Das ÖFB-Spiel litt darunter aber keineswegs, im Gegenteil.

Marko Arnautovic: Gut

Arnautovic zeigte zu Beginn viel Elan und den Willen, den Georgiern das Leben schwerzumachen. Danach tauchte er allerdings ein wenig ab. Erst nach einer Einzelaktion, die er mit einem Schuss neben das Tor abschloss, war Arnautovic wieder mitten im Geschehen und ein Unruheherd. Am Ende blieb aber auch er in seinen Aktionen glücklos. Ein Schlenzer von ihm ging in der zweiten Hälfte nur knapp am Tor vorbei.

Martin Harnik: Befriedigend

Der Hannover-Legionär wurde wie schon in Wales als Solospitze aufgeboten. Im Vergleich zur Partie in Cardiff kam er gegen Georgien zu mehr Chancen, dafür arbeitete er im Strafraum. Bei einem Kopfball an die Latte hatte er Pech. Zur Chance von Kainz leistete er die Vorarbeit. Unmittelbar vor dem 1:1 vergab er aus kurzer Distanz, hatte aber Glück, dass Schaub den Abpraller verwertete. In der 68. Minute machte er für Janko Platz.

Louis Schaub: Befriedigend

Der Rapidler stellte sich nach seiner Einwechslung für Alaba mit einem Fehlpass ein. Danach gelang ihm aber mit seinem ersten Teamtreffer im dritten Länderspiel der wichtige Ausgleich vor der Pause. Nach der Pause spielte er auf dem rechten Flügel. Bemühen kann man auch ihm nach der Pause nicht absprechen, die zwingenden Aktionen blieben aber aus.

Marc Janko: Befriedigend

Janko kam in der 68. Minute für Harnik zum Einsatz, dabei aber zu keinen nennenswerten Möglichkeiten. Ein Kopfball von ihm nahm dem dahinter positionierten Schaub die Chancen. Einmal kam er bei einem Lochpass zu kurz. Eine Szene, die paradoxerweise besser für den schnelleren, aber bereits ausgewechselten Harnik gewesen wäre.

Stefan Ilsanker: zu kurz eingesetzt

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