Viele Interessenten für neue Kurse

Die neuen Formel-1-Besitzer haben ihren Plan bekräftigt, künftig vermehrt auf Straßenkurse zu setzen. „Ich denke nicht, dass wir noch viel mehr eigens gebaute Rennstrecken haben werden“, sagte Formel-1-Marketingdirektor Sean Bratches.

Es soll in Zukunft eine Mischung aus Stadtkursen, Traditionsstrecken und neu gebauten Kursen geben, sagte er. Bratches sprach auch von rund 40 Interessenten als Ausrichter für künftige Rennen, die sich seit der Übernahme durch Liberty Media bei ihm gemeldet hätten. „Das ist extrem ermutigend“, sagte Bratches. Die US-Eigentümer wollen aktiver auf Interessenten zugehen, um Vor- und Nachteile abzuwägen.

„Springen ohne viele Gedanken über den Erdball“

Zudem soll der Rennkalender künftig auch geografisch angepasst werden. „Im Moment springen wir ohne viele Gedanken über den Erdball“, meinte er. „In einer idealen Welt, und vergessen Sie die Reihenfolge, könnte man das erste Drittel in Europa machen, das zweite in Amerika und das letzte in Asien.“

Das würde auch die Logistik erleichtern, die US-Besitzer planen ja auch die Erweiterung des Rennkalenders auf womöglich 25 WM-Läufe.