Linz-Präsident drohen Zwangsversteigerungen

Der Präsident des Linzer Eishockeyvereins Black Wings, Peter Freunschlag, ist mit einer Exekution über eine Summe von 4,5 Mio. Euro konfrontiert. Das berichteten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ („OÖN“) und die „Kronen Zeitung“ (Dienstag-Ausgaben). Er ist laut Berichten als Bürge betroffen.

Freunschlag bekräftigte in einer Aussendung der Black Wings Linz, dass der Club überhaupt nicht betroffen sei. „Das Problem hat mit dem Verein selbst nichts zu tun und ist darüber hinaus gemäß Vorvertrag in einer Auflösung begriffen und wird somit positiv erledigt“, erklärte Freunschlag. Er habe den Clubvorstand bereits im Vorfeld informiert.

Streit über Immobilienprojekt

Auslöser ist ein Streit bei einem Immobilienprojekt in Wien. Sein Geschäftspartner, der Busunternehmer Ludwig Richard, ist ausgestiegen, hat seine Beteiligung in ein Darlehen umgewandelt und will sein eingesetztes Kapital zurück: 4,5 Mio. Euro nicht von der Gesellschaft, sondern von Freunschlag als Bürge und von zwei seiner Firmen. Mehrere Liegenschaften in deren Eigentum sollen zwangsversteigert werden.

Für die Dr. Richard Leasing erklärte deren Anwalt Martin Neuwirth gegenüber den „OÖN“, dass seine Mandantschaft aufgrund eines gerichtlichen Vergleichs zwischen beiden Seiten exekutive Maßnahmen habe setzen müssen, „da bis heute über einen sehr langen Zeitraum keinerlei Zahlungen aus diesem Vergleich bezahlt wurden“.