„Großen Schritt nach vorne gemacht“
Slalom-Vizeweltmeister Manuel Feller blickt mit Zuversicht auf die kommende Olympiasaison. „Eine so gute Vorbereitung wie in diesem Jahr habe ich die letzten Jahre nie gehabt“, sagte Feller am Rande einer Pressekonferenz in Salzburg. In diesem Sommer stand dabei abgesehen von den konditionellen Grundlagen vor allem die Materialumstellung im Riesentorlauf im Vordergrund.
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„Diese Woche war richtig, richtig gut. Wir haben wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht“, berichtete Feller vom Gletschertraining im Pitztal. „Dass es bei einer Materialumstellung nicht von Anfang an funktionieren kann, ist logisch. Aber wir sind sehr optimistisch, dass es bis Sölden dann hundertprozentig passt“, sagte Feller. Der Saisonauftakt im Ötztal steigt in etwas mehr als vier Wochen. „Wir sind jetzt schon bei 90 bis 95 Prozent“, fügte der 24-Jährige hinzu.
Gleichzeitig warnt er aber vor zu großen Erwartungen. „Im Vergleich zu meinen Teamkollegen bin ich dabei, aber man weiß nicht, was die anderen so machen“, meinte Feller und warnte, dass das gute Gefühl oftmals trügerisch sei.
Zwischen Weltcup und Olympia
Unter anderem aus diesem Grund beschäftigt sich der Tiroler auch noch nicht sehr intensiv mit den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang, die im Februar auf dem Programm stehen. „Natürlich sind die Olympischen Spiele das größte, woran ein Sportler teilnehmen kann. Aber es gibt eine normale Weltcup-Saison. Ich finde, eine Weltcup-Kugel ist sportlich die weit größere Leistung, als bei einem Rennen zuzuschlagen“, erklärte Feller. „Es sind noch zehn, 15, 20 Rennen vor Olympia und darauf wird jetzt der Fokus gesetzt.“
Olympia ist allerdings auch aufgrund der weltpolitischen Sicherheitslage aktuell ein Thema, auch bei Feller. „Natürlich lässt einen das nicht kalt. Die momentane Situation ist nicht lustig und sehr ernst zu nehmen“, sagte er, bekräftigte aber sein Vertrauen in die Verantwortlichen. „Mich als Sportler braucht das nicht zu beschäftigen. Ich glaube, dass das ÖOC das sehr wohl im Griff hat. Es werden andere Leute entscheiden, ob es Sinn macht, dort hinzufahren“, meinte Feller.
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