Österreichs Kanuten verpassen WM-Finale

Das Finale der Top Ten im Canadier-Einer der Damen bei den Kanu-Wildwasser-Weltmeisterschaften in Pau (Frankreich) wird ohne österreichische Beteiligung über die Bühne gehen. Nadine Weratschnig als 17. (12 Strafsekunden) und Viktoria Wolffhardt als 24. (54 Strafsekunden) schieden am Freitag jeweils im Halbfinale aus.

„Für mich war es kein 50er, aber gegen die Entscheidung der Judges ist leider nichts mehr zu machen“, sagte die enttäuschte Niederösterreicherin, die sich zunächst noch über die schnellste Laufzeit freuen durfte, bevor ihr ein nicht korrekt passiertes Tor zum Verhängnis wurde.

„Nervöse“ Weratschnig verpatzt Lauf

Für die EM-Dritte Weratschnig waren sechs Torberührungen und zwölf Strafsekunden zu viel, um sich für das Finale der besten zehn zu qualifizieren. „Ich war sehr nervös und bin mit zu viel Druck ins Rennen gegangen. Nach den ersten Torberührungen habe ich mit aller Gewalt probiert, weitere Fehler zu vermeiden, und das ist mir leider nicht gelungen“, meinte die Kärntnerin.

Auch Felix Oschmautz (33.) und Matthias Weger (37.) im Kajak-Einer der Herren ist der Einzug ins Finale verwehrt geblieben. Auf den Endlauf fehlten 7,06 bzw. 11,66 Sekunden. Beide OKV-Athleten mussten jeweils sechs Strafsekunden hinnehmen. Die Bestzeit markierte der Slowene Peter Kauzer (89,28 Sek.). „Heute ist leider alles schiefgegangen, was nur schiefgehen kann“, sagte Cheftrainer Helmut Oblinger entsprechend enttäuscht.