US-Bürger lehnen Proteste der Spieler mehrheitlich ab

Die Mehrheit der US-amerikanischen Bürger missbilligt die Proteste von Football-Spielern, die während der Nationalhymne knien. Das geht aus einer Umfrage des TV-Senders CBS vom Freitag hervor. 52 Prozent der Befragten gaben an, mit den Gesten der NFL-Stars nicht einverstanden zu sein. 38 Prozent waren gegenteiliger Meinung.

Vor allem jene Bürger, die mit der republikanischen Partei sympathisieren, der Präsident Donald Trump angehört, sprachen sich mit 85 Prozent deutlich gegen die Proteste aus. Das Staatsoberhaupt hatte den Sportlern zuletzt mangelnden Patriotismus vorgeworfen. Die Spieler selbst wollen mit ihren Handlungen auf die Polizeigewalt gegen Afroamerikaner aufmerksam machen.

Nicht nur in der American-Football-Profiliga, sondern auch in jener der Basketballer sorgen die Stars derzeit mit Protesten für Schlagzeilen. Die NBA-Führungsetage will solche Handlungen nun unterbinden. Man erwarte, dass sämtliche Spieler während der Hymne aufrecht stehen, hieß es seitens NBA-Vizepräsident Mark Tatum am Freitag. Andernfalls drohen den Akteuren Sanktionen.