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Sieg nach abgewehrtem Matchball

Maria Scharapowa ist am Samstag in der ersten Runde des mit 6,381 Millionen Dollar dotierten WTA-Turniers in Peking die US-Open-Revanche gelungen. Die Russin rang die als Nummer 16 gesetzte Lettin Anastasija Sevastova in 3:05 Stunden Spielzeit mit 7:6 (7/3) 5:7 7:6 (9/7) nieder, holte dabei einen 2:5-Rückstand im dritten Satz auf und wehrte einen Matchball ab.

Sevastova hatte Scharapowa im New Yorker Achtelfinale bezwungen. Somit gelang der im Frühjahr nach langer Dopingsperre auf die Tour zurückgekehrten Russin die Wiedergutmachung für das schmerzhafte Out im „Big Apple“.

Maria Sharapova

APA/AFP/Greg Baker

Erleichterung und Erschöpfung bei Maria Scharapowa

Garcia jubelt in Wuhan

Ebenfalls in China hat sich die Französin Caroline Garcia ihren bisher größten Titel geholt. Auch Garcia musste fast drei Stunden kämpfen, ehe sie sich gegen die Überraschungsfrau des Premier-Turniers in Wuhan im Endspiel durchsetzte. Die 23-jährige Garcia besiegte die Australierin Ashleigh Barty mit 6:7 (3/7) 7:6 (7/4) 6:2.

Garcia, die für den Titel einen Scheck in Höhe von 487.245 US-Dollar brutto und 900 Punkte kassiert, wird am Montag als 16. ihr bisher bestes Ranking einnehmen. Auch die erst 21-jährige Barty kann nach überraschenden Siegen über Johanna Konta (WTA-7.), Agnieszka Radwanska (13.), Karolina Pliskova (4.) und French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (10.) trotz der Finalniederlage mit viel Selbstvertrauen in ihr nächstes Turnier gehen.

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