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Dabbur mit Doppelpack

Red Bull Salzburg liegt auch nach der zehnten Runde der tipico-Bundesliga einen Punkt hinter Spitzenreiter Sturm Graz auf Platz zwei. Der Titelverteidiger feierte am Sonntag einen 2:1-Heimsieg über den RZ Pellets WAC und ist damit seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Die achtplatzierten Kärntner hingegen warten schon seit vier Runden auf einen vollen Erfolg.

Die Tore für die Hausherren erzielte Munas Dabbur (38. und 45.) - der Israeli vergab in der 60. Minute auch einen Elfmeter. Bernd Gschweidl gelang in der 62. Minute das Ehrentor für Wolfsberg. Der WAC-Stürmer hatte nach 18 Sekunden die erste Chance des Spiels, doch sein Volley wurde von Salzburg-Goalie Alexander Walke ebenso pariert wie der Nachschuss von Dever Orgill.

Munas Dabbur jubelt

GEPA/Mathias Mandl

Manus Dabbur war einmal mehr der Hauptakteur im Salzburger Spiel

Danach dominierten zwar die Salzburger das Geschehen, gefährlicher waren aber zunächst die Gäste bei von Walke abgewehrten Orgill-Schüssen (13., 35.). Dennoch ging Salzburg in Führung. Nach einem Eckball von Andreas Ulmer war WAC-Keeper Raphael Sallinger beim Kopfball von Dabbur noch mit der Hand am Ball, konnte aber das Gegentor nicht verhindern (38.). Kurz vor der Pause wurde Sallinger erneut bezwungen - auf kuriose Weise.

Salzburg schlägt den WAC

Zum Abschluss der zehnten Runde gab es am Sonntagabend einen weiteren Favoritensieg: Salzburg setzte sich gegen den WAC zu Hause mit 2:1 durch.

Noch Spannung im Finish

Amadou Haidara brachte den Ball zur Mitte, und Xaver Schlager scheiterte aus kurzer Distanz an Sallinger. Den abspringenden Ball drosch WAC-Innenverteidiger Nemanja Rnic an das Bein von Dabbur, von dem sich der Ball ins Tor senkte. Der israelische Goalgetter hätte in der 60. Minute einen Triplepack schnüren können. Nachdem Ulmer von Daniel Offenbacher gefoult worden war, trat Dabbur zum Elfer an, fand aber in Sallinger seinen Meister. Kurz davor hatte der Goalgetter nur das Außennetz getroffen.

Tipico-Bundesliga

Die Salzburger ließen die Chance auf die vorzeitige Entscheidung aus und wurden dafür in der 62. Minute bestraft. Nach einem weiten Abschlag von Sallinger und einer Kopfball-Verlängerung von Orgill ließ Walke einen eigentlich harmlosen Schuss von Gschweidl ins Tor kullern (62.). Zu einer zwingenden Ausgleichschance kam der WAC allerdings nicht mehr. Die Salzburger waren einem Tor bei einer durch Sallinger parierten Möglichkeit von Hannes Wolf (71.) und einem Fehlschuss des eingewechselten Patson Daka (82.) näher und brachten den knappen Vorsprung ungefährdet über die Zeit.

Stimmen zum Spiel:

Marco Rose (Salzburg-Trainer): „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung meiner Mannschaft. Es war ein Kraftakt. Was die Jungs an Intensität und Bereitschaft abgeliefert haben, war außergewöhnlich. Wir haben jetzt sehr erfolgreiche drei englische Wochen abgeschlossen. In der Meisterschaft sind wir an Sturm dran, im Cup sind wir weiterhin dabei und in der Europa League haben wir alle Möglichkeiten.“

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): „Letztlich hat Salzburg verdient gewonnen, sie haben das Spiel dominiert. Aber trotzdem wäre mehr möglich gewesen. Es war eine gute Leistung, wir haben offensiv unsere Szenen gehabt. Das zweite Tor hat uns das Genick gebrochen, da hat Rnic unglücklich geklärt. Beim ersten Tor müssen wir konzentrierter sein. Sallinger hat eine Topleistung gebracht. Es war für ihn nach dem Rapid-Spiel nicht einfach. Er kann noch besser werden.“

Tipico-Bundesliga, 10. Runde

Sonntag:

Salzburg - WAC 2:1 (1:0)

Wals-Siezenheim, Red-Bull-Arena, 4.712 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Torfolge:
1:0 Dabbur (38.)
2:0 Dabbur (45.)
2:1 Gschweidl (62.)

Salzburg: Walke - Lainer, Miranda, Caleta-Car, Ulmer - Samassekou - Haidara (76./Mwepu), X. Schlager (68./Daka), Berisha - Wolf, Dabbur (92./Atanga)

WAC: Sallinger - Zündel, Sollbauer, Rnic, Palla - Flecker, Rabitsch (57./M. Leitgeb), Offenbacher (74./Wernitznig), G. Nutz - Orgill, Gschweidl (81./Topcagic)

Gelbe Karten: Va. Berisha, Samassekou bzw. Sollbauer, Orgill, Rnic

Anmerkung: Dabbur scheiterte mit einem Elfmeter an Sallinger (60.)

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