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„Härteste Qualifikation der Welt“

Gianni Infantino hat es als „ungerecht“ bezeichnet, wenn Argentiniens Superstar Lionel Messi seine Karriere beendet, ohne den WM-Titel gewonnen zu haben. „Das wäre ungerecht. Aber gut, es gewinnen die, die es verdient haben“, sagte der Präsident des Weltfußballverbandes (FIFA) in einem Interview der argentinischen Zeitung „La Nacion“. Man müsse sehen, wer 2018 und 2022 vorne liegen werde.

Messi ist inzwischen 30 Jahre alt. Da Argentinien vor dem letzten Spieltag nur auf Platz sechs der südamerikanischen Qualifikation liegt, droht das Verpassen der WM 2018 in Russland. „Das ist die härteste Qualifikation der Welt“, sagte Infantino. „Schrecklich.“ Die zehn Mannschaften spielen jeder gegen jeden mit 18 Spieltagen.

Lionel Messi und FIFA-Präsident Gianni Infantino vor dem Finale des der Copa America 2016

AP/Icon Sportswire/Rich Graessle

Bei der Copa America 2016 verloren Messi und Co. wie bei der WM 2014 im Finale

Die „Albiceleste“ mit Kapitän Messi muss zum Abschluss am Dienstag (Ortszeit) in Ecuador antreten - wegen des extrem spannenden Rennens ist je nach Ausgang der Partie und der anderen Begegnungen alles von Platz drei bis Platz sieben drin. Die Top Vier sind in Russland dabei, der Fünfte kann per Play-off-Vergleich gegen den Ozeanien-Vertreter Neuseeland noch das WM-Ticket lösen.

Nicht alle Superstars werden Weltmeister

„Messi ist eine der Hauptfiguren des heutigen Fußballs“, sagte Infantino. Aber es sei immer schon so gewesen, dass einige der Größten keinen WM-Titel gewonnen hätten, und dafür aber wiederum andere gar nicht so große Spieler, erklärte der Schweizer. „Das ist das Schöne am Fußball.“

Unterdessen betonten Brasilien und Chile, dass es keinen Pakt zwischen ihnen gebe, um Argentinien auszuschalten. Brasilien ist längst qualifiziert, Chile könnte sich mit einem Sieg in Sao Paulo - zum Nachteil Argentiniens - sicher für Russland 2018 qualifizieren.

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