Jaguars entschuldigen sich für Hymnenprotest in London

Die Jacksonville Jaguars haben sich für ihren Nationalhymnenprotest beim Gastspiel der National Football League (NFL) in London im September beim örtlichen Militär entschuldigt. In einem Brief an den Direktor für Militäranliegen und Veteranen in Jacksonville bekundete das Team sein Bedauern darüber, sich der Auswirkungen, die ein Hymnenprotest in einem fremden Land habe, nicht bewusst gewesen zu sein.

Spieler und Teambesitzer haken sich ein

„Es war ein Versehen und sicherlich nicht unsere Absicht, eine Nachricht zu verbreiten, die Sie, unsere Flagge und unsere Nation verunglimpft“, hieß es in dem erst jetzt öffentlich gewordenen Schreiben von Jaguars Präsident Mark Lamping am 6. Oktober an Direktor Bill Spann. „Dieser Gedanke kam keinem unserer Spieler oder anderen Verantwortlichen der Jacksonville Jaguars jemals in den Sinn. Aber heute verstehen wir, wie die Geschehnisse in London am 24. September ausgesehen haben, und wie diese missverstanden werden konnten.“

Beim Aufeinandertreffen zwischen den Jaguars und den Baltimore Ravens im Wembley-Stadion hatten die Spieler der Jaguars und Teambesitzer Shad Khan während der Hymne ihre Arme untereinander verhakt. Demonstrationen dieser Art haben in der NFL zugenommen, seitdem US-Präsident Donald Trump sagte, dass Spieler, die bei der Hymne nicht stehen, gefeuert werden sollten.