Vanek trifft, aber NHL-Pleiten für Österreicher-Clubs

Die neue Saison der National Hockey League (NHL) verläuft für die Clubs der drei österreichischen Stürmer bisher wenig verheißungsvoll. Am Donnerstag (Ortszeit) kassierten sie alle Niederlagen. Vom ÖEHV-Trio gescort hat bisher einzig Thomas Vanek von den Vancouver Canucks, so auch bei der 3:6-Heimniederlage gegen die Boston Bruins. Auch Michael Raffl und Michael Grabner gingen als Verlierer vom Eis.

Boston Bruins' Kevan Miller (86) und Vancouver Canucks' Thomas Vanek (26)

AP/Michael Dwyer

Raffl unterlag mit den Philadelphia Flyers daheim den Nashville Predators mit 0:1. Das einzige Tor des Spiels gelang Coltons Sissons in der 44. Minute. Die Flyers-Offensive verzweifelte an Nashville-Goalie Pekka Rinne, 28 Schüsse fanden ihr Ziel nicht. Für den Finnen war es sein 44. „Shut-out“ in der NHL, alle seine zwölf Jahre in der Liga verbrachte er bei den Predators. Raffl erhielt 9:07 Minuten Einsatzzeit.

Rangers prolongieren Negativlauf

Liegt Philadelphia in der Metropolitan Division immerhin auf Rang vier, so sind Grabners New York Rangers als Achte das Schlusslicht. Ihre fünfte Schlappe in Folge kassierten sie im Derby gegen die New York Islanders mit 3:4 nach Penaltyschießen. Das entscheidende Tor markierte John Tavares. Rangers-Goalie Henrik Lundqvist tat mit 35 „Saves“ sein Bestes, es reichte aber nicht. Grabner spielte 11:00 Minuten.

Vanek markierte in der 37. Minute im Powerplay zum 2:5 sein drittes Saisontor, seine Canucks sind Vierte der Pacific Division. Bruins-Matchwinner war Patrice Bergeron bei seinem Saisondebüt nach einer Verletzungspause mit einem Tor und drei Assists. Vanek versuchte 13:52 Minuten mitzuhelfen, das Match zugunsten der Kanadier zu entscheiden. Es war das zweite von fünf Auswärtsspielen für Vancouver en suite.

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