Wilder bleibt WBC-Weltmeister im Schwergewicht

US-Schwergewichts-Boxer Deontay Wilder hat Samstagnacht in New York seinen WM-Titel nach WBC-Version gegen den Kanadier Bermane Stiverne erfolgreich verteidigt. Der 32-jährige „Bronze Bomber“, der 2008 in Peking als Amateur Olympiadritter geworden war, gewann damit auch seinen 39. Profikampf und hält nun bei 38. K.-o.-Siegen.

Deontay Wilder

APA/AP/Kevin Hagen

Beim zweiten Aufeinandertreffen zwischen Wilder und Stiverne blieben diesmal keine Fragen offen. Während der Herausforderer im ersten Duell mit dem 2,01 Meter großen Hünen am 17. Jänner 2015 als bisher einziger Profiboxer über die volle Distanz gehen konnte und erst nach Punkten unterlegen war, endete der zweite Kampf bereits in der ersten Runde mit einem Knock-out.

Stiverne, der seit fast zwei Jahren keinen Fight mehr bestritten hatte, konnte im Barclays Center in Brooklyn seine schlechte Verfassung gegen den Titelverteidiger nicht verbergen. Nachdem der Kanadier bereits zweimal angezählt worden war, kam er kurz vor dem Ende der Auftaktrunde nach einem dritten Niederschlag durch Wilder nicht mehr rechtzeitig auf die Beine.