Themenüberblick

Zwangspause nach Blinddarm-OP

Das österreichische Team der Nordischen Kombinierer muss zu Beginn der Olympiasaison auf Bernhard Gruber verzichten. Der Ex-Weltmeister hat sich am Montag einer Blinddarmoperation unterziehen müssen und fällt laut ÖSV-Angaben für den Rest des Jahres aus.

Der Salzburger verpasst damit nicht nur den Weltcup-Auftakt am Wochenende in Ruka (FIN), sondern zumindest auch die Dezember-Bewerbe in Lillehammer (NOR) und in der Ramsau. „Wenn die Wundheilung nach Plan verläuft, kann er nach ein bis zwei Wochen wieder mit leichtem Training am Ergometer anfangen. Ein intensives Training wird erst wieder in fünf bis sechs Wochen möglich sein“, sagte ÖSV-Teamarzt Stefan Hainzl.

„Die Gesundheit geht vor“

Gruber hatte sich zuletzt mit der Mannschaft in Finnland vorbereitet. Der Olympiadritte von 2010 klagte seit Sonntag über Schmerzen und reiste am Montag nach einer ersten ärztlichen Untersuchung zurück nach Österreich, wo eine Blinddarmentzündung festgestellt wurde. Die Operation erfolgte dann noch am Abend in Schwarzach im Pongau.

„Natürlich ist es bitter, aber die Gesundheit geht vor. Deshalb möchte ich auch jetzt nichts überstürzen, mich komplett auskurieren und dann wieder ins Training einsteigen. Wenn alles nach Plan läuft, kann ich Anfang Jänner wieder voll trainieren und die Aufholjagd starten. Meinen Kollegen werde ich einstweilen vor dem Fernseher die Daumen drücken“, erklärte der 35-jährige Gruber.

ÖSV-Aufgebot für Ruka: Mario Seidl, David Pommer, Lukas Greiderer, Willi Denifl, Franz-Josef Rehrl, Mika Vermeulen, Martin Fritz, Philipp Orter

Links: