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„Ein außergewöhnlicher Spieler“

Rapid hat auf dem Personalsektor am Dienstag eine wichtige Einigung vermeldet. Die Hütteldorfer bestätigten in einer Aussendung die Vertragsverlängerung von Philipp Schobesberger bis zum Ende der Saison 2021/22. Der Kontrakt des 23-jährigen Flügelspielers, der im Sommer 2014 vom FC Pasching zu Rapid gestoßen war, wäre mit Ende der laufenden Spielzeit ausgelaufen.

Bei Rapid hat sich Schobesberger als Schlüsselspieler etabliert, entsprechend froh war Sportdirektor Fredy Bickel, „dass es nach langen, aber immer professionell geführten Gesprächen gelungen ist, eine Einigung zu erzielen. Philipp Schobesberger ist ein außergewöhnlicher Spieler, dessen Schnelligkeit und Unbekümmertheit, die auch durch seine lange Verletzungspause nicht getrübt wurde, für uns enorm wichtig ist“, so Bickel.

Über die Modalitäten abseits der Laufzeit wurde Stillschweigen vereinbart. Bickel ist sich aber bewusst, dass Schobesberger schon die Aufmerksamkeit einiger Clubs auf sich gezogen hat. „Aufgrund seines unkonventionellen Stils und seiner starken Leistungen steht er natürlich in den Notizblöcken einiger internationaler Scouts und Vereine, und daher war es eine schwere Aufgabe, ihn weiter bei uns zu halten“, erklärte Bickel den Grund für die langen Verhandlungen.

Schobesberger fühlt sich „enorm wertgeschätzt“

Auch Schobesberger, der in seiner Premierensaison in sieben Ligaspielen in Folge ein Tor erzielte und damit einen Clubrekord von Hans Krankl einstellte, zeigte sich erfreut über die Einigung. „Ich habe nicht umsonst immer betont, dass ich mich bei Rapid sehr wohl und auch enorm wertgeschätzt fühle. Einen solch langfristigen Vertrag unterschreibt man aber erst nach gründlichen Überlegungen und Beratungen mit meinem Management. Jetzt bin ich glücklich, dass wir uns geeinigt haben und blicke den nächsten Aufgaben mit Rapid mit großer Vorfreude entgegen“, sagte der Flügelspieler.

Bislang erzielte Schobesberger in 98 Pflichtspielen 24 Tore für Rapid. In der laufenden Saison, in der er nach längerer Verletzungspause am 19. August sein Comeback feierte, sind es bei zwölf Einsätzen in der Meisterschaft und im Uniqa-ÖFB-Cup vier Tore und zwei Assists. Im Oktober gab Schobesberger überdies beim 1:0-Auswärtssieg in der WM-Qualifikation gegen Moldawien sein Debüt im ÖFB-Team, als er am Schluss für Marko Arnautovic eingewechselt worden war.

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