Limbacher-Comeback nach 635 Tagen
Andrea Limbacher kehrt nach 635 Tagen verletzungsbedingter Pause auf die Rennpiste zurück. Österreichs Team nimmt mit den Österreichischen Meisterschaften (Samstag) und einem Europacup-Rennen (Sonntag) auf dem Pitztaler Gletscher die Olympiasaison in Angriff, die internationale Konkurrenz ist stark vertreten.

GEPA/Mathias Mandl
Limbacher hat zwei schwere Knieverletzungen hinter sich. Die jüngste zog sie sich im Jänner 2017 beim Training zu, sie erlitt einen Kreuzbandriss und eine Innenbandzerrung im linken Knie. Es war die zweite schwere Verletzung innerhalb von zehneinhalb Monaten, denn im März 2016 hatte sie sich in Arosa einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Innenbandes sowie einen Meniskus- und Knorpelschaden im rechten Knie zugezogen. Ihr bisher letztes Weltcup-Rennen bestritt sie am 28. Februar 2016 bei der Olympiageneralprobe im Bokwang, das sie gewann.
„Ich bin sehr zufrieden, wie es derzeit bei mir läuft. Ich muss zwar noch etwas an Sicherheit gewinnen, um in einem Vierer-Heat wieder voll attackieren zu können, aber ich bekomme mit jeder Fahrt ein besseres Gefühl“, sagte Limbacher. Konkurrentin um den ÖM-Titel ist die neunfache Staatsmeisterin Katrin Ofner aus der Steiermark. Bei den Herren ist Thomas Zangerl Titelverteidiger, seine größten Herausforderer sind Christoph Wahrstötter, Thomas Harasser, Adam Kappacher, Johannes Rohrweck und Robert Winkler.