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Ex-Tournee-Sieger weiter im Pech

Thomas Diethart bleibt weiter vom Pech verfolgt. Der Sieger der Vierschanzentournee der Saison 2013/14 kam beim Training der ÖSV-Kontinentalcup-Mannschaft in Ramsau zu Sturz und wurde mit schweren Verletzungen per Helikopter ins Krankenhaus Schladming gebracht, wo er nach ersten Untersuchungen auf der Intensivstation überwacht wird.

Gemäß der ersten Diagnose erlitt der 25-jährige Niederösterreicher eine schwere Gehirnerschütterung mit leichter Einblutung ins Gehirn, eine Lungenquetschung, starke Abschürfungen und eine Rissquetschwunde im Gesicht. Knochenbrüche wurden keine festgestellt.

Thomas Diethart

APA/Barbara Gindl

Seit dem Sieg bei der Vierschanzentournee ist Diethart vom Pech verfolgt

Bei Bewusstsein und ansprechbar

Laut Mitteilung des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) ist Diethart, der seit einigen Saisonen nach schweren Stürzen an der Rückkehr in den Weltcup-Zirkus arbeitet, aber bei Bewusstsein und ansprechbar. Unmittelbar nach dem Sturz war er kurz ohne Bewusstsein gewesen.

Der Unfall passierte im Rahmen des ersten Vorbereitungskurses der ÖSV-Kontinentalcup- und -FIS–Cup-Mannschaften. Diethart hatte im Training nach dem Absprung die Kontrolle über sein Flugsystem verloren und war auf den Vorbau gekracht. Am Donnerstag wird eine weitere Computertomografie durchgeführt, danach soll es ÖSV-Updates zu Dietharts Gesundheitszustand geben.

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