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„Habe nicht vor, bald aufzuhören“

Für Venus Williams ist noch kein Ende der Karriere in Sicht. Die 37-Jährige denkt derzeit sogar laut über ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 nach. Die aktuelle Formkurve der US-Amerikanerin lässt dieses Unterfangen durchaus realistisch erscheinen.

Während ihre jüngere Schwester Serena derzeit eine Babypause einlegt, hat Venus ein erfolgreiches Jahr auf der WTA-Tour hinter sich. Sie hat heuer die Endspiele bei den Australian Open, in Wimbledon und bei den WTA Finals erreicht und geht als Nummer fünf der Welt in die nächste Saison.

Venus Williams

Reuters/Edgar Su

Für Venus Williams ist die Tennispension noch kein Thema

Erfolge auf allen Ebenen

Die siebenfache Major-Siegerin im Einzel, die auch im Doppel (14 Titel) und Mixed (zwei) bei den Grand-Slam-Turnieren sehr erfolgreich war, hat bisher an fünf Olympischen Spielen teilgenommen. Dabei holte sie sich einmal Gold im Einzel (Sydney 2000) und mit ihrer Schwester dreimal Gold im Doppel (Sydney 2000, Peking 2008 und London 2012). Dazu kommt noch Mixed-Silber 2016 in Rio (mit Rajeev Ram). „Ich habe nicht vor, bald aufzuhören“, sagte Williams nun in einem Interview. „Tokio 2020 scheint irgendwie schon am Horizont auf. Ist das nicht toll? Ich werde versuchen, da dabei zu sein.“

Serena lässt Melbourne-Start offen

Ihre Schwester Serena, die es im Einzel sogar auf 23 Major-Titel (dazu 14 im Doppel und zwei im Mixed) gebracht hat, lässt vorerst offen, ob sie bei den Australian Open ihr Comeback feiern wird. Williams trainiert derzeit in Florida und hofft, nach der Geburt ihrer Tochter am 1. September ihren Titel in Melbourne verteidigen zu können.

„Serena bereitet sich auf 2018 vor, sie trainiert und bringt sich wieder in Form“, sagte der Coach der 36-jährigen US-Amerikanerin, Patrick Mouratoglou, gegenüber CNN. „Wir werden sehen, wie ihr Körper reagiert und wie sich ihr Tennislevel entwickelt. Dann werden wir bezüglich Australien entscheiden“, sagte er.

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