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Persönliche Bestmarke klar verpasst

Sargis Martirosjan ist am Montag (Ortszeit) bei den Gewichtheber-Weltmeisterschaften in Anaheim (Kalifornien) über den elften Rang nicht hinausgekommen. Mit einer Zweikampfleistung von 381 Kilogramm in der Klasse bis 105 kg blieb der 31-Jährige deutlich unter seiner Bestmarke der Sommerspiele in Rio (389 kg). Den Titel sicherte sich der Iraner Ali Hashemi mit 404 Kilogramm.

Im Reißen, seiner stärkeren Disziplin, belegte Martirosjan den siebenten Rang. Nach gemeisterten 178 Kilogramm misslang der Versuch mit 182 Kilogramm knapp. Weil noch drei Athleten im Bewerb waren, steigerte der Vizeeuropameister dennoch auf 184, um die Medaillenchance zu wahren. Es klappte nicht, doch im Nachhinein wurde klar, dass ein gültiger Versuch Gold bedeutet hätte. Das holte sich Hashemi mit 183 Kilogramm.

Sargis Martirosjan (AUT)

APA/ÖGV

Bei der EM hatte es geklappt, bei der WM in Anaheim ging Martirosjan leer aus

Im Stoßen brachte der in Armenien geborene Wahl-Niederösterreicher 203 Kilogramm in die Wertung. An 208 und 210 Kilogramm scheiterte er und wurde in der Teilwertung nur 13. Bei den Titelkämpfen in den USA fehlten neun Länder, die wegen mehrerer Dopingvergehen ihrer Athleten vom Weltverband gesperrt worden waren. Betroffen waren u. a. Russland, die Ukraine, Armenien (Europameister Simon Martirosyan), Kasachstan, die Türkei und China.

Brite Webster positiv getestet

Dem britischen Gewichtheber Sonny Webster droht nach einem positiven Dopingtest auf Ostarin eine vierjährige Sperre. Der 23-Jährige, der in Rio Olympia-14. der Klasse bis 94 kg war, schrieb auf Facebook, er wisse nicht, wie die Substanz in seinen Körper gekommen sei. Er habe sein gesamtes Vermögen in Anwälte und Analysen investiert, um die Quelle zu finden. Einen Einspruch könne er sich aus finanziellen Gründen nicht mehr leisten, sagte Webster.

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