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ÖSV-Damen mannschaftlich stark

Der Weg zum Sieg in der ersten Weltcup-Kombination führt über Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin setzte sich am Freitag in St. Moritz im Slalom 0,39 Sekunden vor der Schweizer Weltmeisterin Wendy Holdener an die Spitze. Als Dritte mit bereits 1,21 Sekunden Rückstand geht Michelle Gisin (SUI) in den finalen Super-G, dessen Beginn wetterbedingt von 13.00 auf 14.00 Uhr (live in ORF eins und im Livestream) verschoben werden musste.

Chancen auf das Podest dürfen sich auch noch die Österreicherinnen Ramona Siebenhofer und Elisabeth Kappaurer ausrechnen, die auf den Rängen fünf und sechs lauern. Siebenhofer verlor als Fünfte auf die Führende Shiffrin 1,30 Sekunden, drei Hundertstelsekunden mehr waren es bei Kappaurer. „Ich bin sehr zufrieden, hab endlich meine Slalom-Leistungen vom Training auch im Rennen umsetzen können“, freute sich Speed-Fahrerin Siebenhofer.

Shiffrin greift nach Sieg

Mikaela Shiffrin setzte sich im Kombi-Slalom in St. Moritz vor der Schweizer Weltmeisterin Wendy Holdener an die Spitze.

Eine starke Leistung bot im Kombi-Slalom auch Ricarda Haaser, die als Achte 1,55 Sekunden einbüßte und im Super-G noch einmal voll angreifen wird - nur 0,24 Sekunden trennen sie von Gisin und dem Podest. Stephanie Brunner komplettierte das mannschaftlich starke Zwischenergebnis als Zehnte (+1,71), Christine Scheyer ist 15. (+2,07). Aber auch Nadine Fest liegt als 23. (+3,03) noch vor Lindsey Vonn, die als 25. (+3,33) in die Entscheidung geht.

Kirchgasser aus dem Rennen

Bereits aus dem Rennen ist Michaela Kirchgasser, die als WM-Dritte als größte ÖSV-Hoffnung ins Rennen gestartet war. Die 32-Jährige musste nach einem kapitalen Schnitzer zurücksteigen. Bis ins Ziel verlor die Salzburgerin 5,08 Sekunden und verpasste damit das Finale der besten 30 klar. „Ich bin leider hängen geblieben. Das einzig Positive ist, das ich nach dem Fehler gut gefahren bin“, sagte Kirchgasser.

Michaela Kirchgasser

APA/AP/Keystone/Jean-Christophe Bott

Für die WM-Dritte Kirchgasser lief es in St. Moritz diesmal nicht nach Wunsch

Für die 22-jährige Shiffrin dagegen liegt der Sieg zum Abholen bereit. Es wäre bereits der dritte in der laufenden Weltcup-Saison nach den Erfolgen im Slalom von Killington und überraschend auch in der zweiten Abfahrt von Lake Louise. Dass Shiffrin in dieser Saison auch in den Speed-Bewerben an der Spitze mitmischt, hatte sie in Lake Louise schon als Fünfte im bisher einzigen Super-G eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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