Hamilton erhielt in Versailles vierte WM-Trophäe

Der Internationale Automobilverband (FIA) hat am Freitagabend im Schloss Versailles bei Paris sich und seine Weltmeister gefeiert. Lewis Hamilton erhielt aus den Händen des zuvor wiedergewählten FIA-Präsidenten Jean Todt zum vierten Mal die Trophäe als Formel-1-Champion. Jene für die Konstrukteurs-WM durfte zum vierten Mal in Folge sein Wiener Mercedes-Teamchef Toto Wolff entgegennehmen.

Lewis Hamilton und Jean Todt

APA/AFP/Christophe Simon

Die FIA-Auszeichnung als Persönlichkeit des Jahres ging an Formel-1-Jungstar Max Verstappen. Als Grand-Prix-Veranstaltung des Jahres wurde zum dritten Mal nacheinander das Rennen in Mexiko prämiert. Seine dritte WM-Trophäe durfte auch Fritz Enzinger abholen. Der Steirer hatte Porsche als Projektleiter in der Langstrecken-WM (WEC) auch im Abschiedsjahr zum Titel geführt. Porsche wendet sich statt der Langstrecke künftig der Formel E zu.

Schumacher-Rekord für Hamilton weit weg

Hamilton hält es für unrealistisch, die WM-Rekordmarke von Michael Schumacher von sieben Titeln zu übertreffen. „Ich sehe das im Moment nicht“, erklärte er bei der FIA-Preisverleihung in Versailles. Hamilton ist mit 32 Jahren genauso alt wie Schumacher bei seinem vierten Titel.

„Vier weitere? Es hat mich zehn Jahre gekostet, diese vier zu erreichen“, sagte Hamilton. Der Mercedes-Star hat sich vielmehr die Marke von Legende Juan Manuel Fangio zum Ziel gesetzt. Dieser hatte in den 1950er Jahren fünf WM-Titel gewonnen. „Mit Fangio gleichzuziehen wäre ziemlich cool“, meinte Hamilton, der sich bereits auf 2018 freut. „Ich werde versuchen, es noch besser zu machen.“

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