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„Wir sind natürlich unter Druck“

Für die Wiener Austria hat es drei Tage nach dem Aus in der Europa League am Sonntag mit dem 0:1 in Altach den nächsten Rückschlag gesetzt. Die Wiener, die vor einer Verletzungsserie im Sommer noch gehofft hatten, ein Wort im Kampf um den Titel mitreden zu können, rutschten auf Rang sieben ab. Trainer Thorsten Fink gerät zusehends unter Druck.

Nur 23 Punkte haben die Wiener derzeit auf dem Konto - so wenige wie noch nie zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft in der mehr als dreijährigen Amtszeit des Deutschen. Der Rückstand auf Spitzenreiter Sturm Graz beträgt bereits 21 Zähler. Am kommenden Sonntag gastiert der Leader bei der Austria und könnte mit einem Sieg aus eigener Kraft die „Winterkrone“ fixieren.

„Verzweifeln tun wir nicht“

Von den vergangenen acht Pflichtspielen haben die Wiener nur eines gewonnen. „Verzweifeln tun wir nicht. Aber es ist nun einmal eine Phase, wo wir die Punkte nicht holen“, sagte Fink. „Wir sind natürlich unter Druck. Aber wir haben jetzt eine Woche Zeit, uns auf den Gegner einzustellen, nicht nur einen Tag. Es ist schwierig, wenn man nur einen Tag zur Vorbereitung hat.“

Thorsten Fink

APA/Gert Eggenberger

Für Trainer Fink gibt es derzeit viel Arbeit

Am Donnerstag hatte sich die Austria mit einem 0:0 gegen AEK Athen aus dem Europacup verabschiedet. Durch die vielen zusätzlichen Matches seien einige Spieler an ihre körperlichen Grenzen gestoßen. Am Sonntag etwa fiel Tarkan Serbest wegen muskulärer Problemen aus. „Man hat auch gesehen, dass in den entscheidenden Momenten ein wenig die Kraft oder Kondition fehlt“, sagte Fink.

Ein Schritt nach dem anderen

Seine persönliche Stellung im Verein sieht der Deutsche, der zuletzt auch Kritik an der Transferpolitik der Austria geäußert hatte, nach dem vierten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg nicht gefährdet. „Jetzt werden wir uns auf Sturm Graz vorbereiten eine Woche lang, und dann schauen wir weiter.“

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