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Rams erstmals seit 2004 in „Postseason“

Das Play-off-Bild in der National Football League (NFL) ist am Heiligen Abend deutlich klarer geworden. Vier weitere Teams haben am 16. Spieltag des Grunddurchgangs das Ticket für die entscheidende Phase der Saison gebucht. Den Anfang machten am Sonntag (Ortszeit) die Los Angeles Rams, die erstmals seit 2004 im Play-off stehen. Auch die Kansas City Chiefs, Carolina Panthers und New Orleans Saints sprangen dann auf den Zug in die „Postseason“ auf - die Dallas Cowboys hingegen nicht.

Die Rams schafften gleich in der zweiten Saison seit der Rückkehr nach Los Angeles die Rückkehr ins Play-off. Mit einem 27:23 bei den Tennessee Titans sicherte sich die Mannschaft um Spielmacher und MVP-Kandidat Jared Goff den Gewinn ihrer Division, der NFC West. 2004 waren die noch in St. Louis beheimateten Rams im Viertelfinale am späteren Vizemeister Carolina Panthers gescheitert.

Cameron Jordan (New Orleans Saints)

APA/AFP/Getty Images/Chris Graythen

Die New Orleans Saints stehen schon in der K.-o.-Runde um die Super Bowl

Die Panthers stehen dank eines 22:19-Erfolgs über die Tampa Bay Buccaneers auch 2018 im Play-off. Star-Quarterback Cam Newton selbst war es, der 35 Sekunden vor Schluss mit einem Touchdown für die Entscheidung sorgte. Noch nicht entschieden ist jedoch, wer die NFC South gewinnt, denn auch die New Orleans Saints haben nach einem 23:13-Sieg gegen die Atlanta Falcons noch die Chance. Die Entscheidung fällt am Silvestertag im Fernduell.

Cam Newton (Carolina Panthers)

APA/AFP/Getty Images/Streeter Lecka

Cam Newton führte Carolina in die Play-offs der NFL

Noch viel Spannung um Jahreswechsel

Mit Atlanta, dem aktuellen Vizemeister, könnte am Ende sogar ein drittes Team aus der NFC South im Play-off vertreten sein. Aktuell hätten die Falcons eine der begehrten Wild Cards. Sie könnten diese aber noch an die Seattle Seahawks abtreten müssen, die am Sonntag ihre Hoffnungen mit einem 21:12-Sieg bei den Dallas Cowboys am Leben hielten. Für die Cowboys steht wie für die Detroit Lions das Verpassen der Play-offs fest.

In der anderen Hälfte des Tableaus, der American Football Conference (AFC), sind noch beide Wild-Card-Slots umkämpft. Vier Teams haben die Chance auf einen Platz: Baltimore Ravens, Tennessee Titans, Buffalo Bills und Los Angeles Chargers. Fix dabei sind die Kansas City Chiefs, die mit einem 29:13 gegen die Miami Dolphins den Gewinn der AFC West offiziell machten.

Vikings träumen von „Heimfinale“

Folgende neun Teams haben den Play-off-Platz sicher: New England Patriots (Titelverteidiger), Pittsburgh Steelers, Jacksonville Jaguars, Kansas City Chiefs, Philadelphia Eagles, Minnesota Vikings, Los Angeles Rams, New Orleans Saints, Carolina Panthers. Die Super Bowl LII findet am 4. Februar 2018 im U.S. Bank Stadium in Minneapolis statt - für die Vikings wird es im Jänner also darum gehen, sich den Traum vom Finale im eigenen Stadion zu erfüllen.

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