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Kollision nur knapp vermieden

Der Auftakt der 73. Auflage des Segelklassikers Sydney - Hobart hätte am Dienstag für zwei Mitfavoriten beinahe fast unmittelbar nach dem Start geendet. Die 30 Meter langen Supermaxis „LDV Comanche“ und „Wild Oats XI“ kamen sich nur 15 Minuten nach dem Startschuss so nahe, dass eine Kollision nur knapp vermieden werden konnte.

Während die Crew der „LDV Comanche“ protestierte, verzichtete die „Wild Oats XI“ auf die Durchführung eines 720-Grad-Kreisels und setzte die Fahrt fort. Damit riskierte die von Skipper Mark Richards angeführte Crew der „Wild Oats XI“, die acht der letzten zwölf Rennen gewonnen hat, allerdings eine mögliche spätere Zeitstrafe.

Turbulenter Start in Sydney

Turbulent verläuft der Auftakt des Segelklassikers, der Hochseeregatta von Sydney nach Hobart. Denn schon zu Beginn kommen sich zwei Favoriten in die Quere und können nur mit Mühe eine Kollision verhindern.

Streckenrekord könnte erneut fallen

Nach dem Zwischenfall setzte sich die „LDV Comanche“, die das Rennen 2015 gewann, mit America’s-Cup-Skipper Jimmy Spithill an Bord an die Spitze des aus 102 Jachten bestehenden Feldes. Die 628 Seemeilen (1.164 km) lange Strecke führt von Sydney entlang der Tasmansee und über die oft unberechenbare Bass Strait in den Zielhafen Hobart auf Tasmanien.

LDV Comanche

Reuters/Steve Christo

Die „LDV Comanche“ dominierte die erste Rennphase

Aktuell herrschen an der Südostküste Australiens perfekte Bedingungen, damit könnte der erst im Vorjahr von der „Perpetual Loyal“ (jetzt „Info Track“) aufgestellte Streckenrekord von einem Tag, 13 Stunden, 31 Minuten und 20 Sekunden in Gefahr sein.

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