Themenüberblick

Schlager geht an die Warriors

Drei Spitzenteams der National Basketball Association (NBA) haben in den „Christmas Games“ am Montag Federn lassen müssen. Für die Houston Rockets, Boston Celtics und Cleveland Cavaliers setzte es jeweis Niederlagen. In der Eastern Conference übernahmen die Toronto Raptors daher die Führung, ohne selbst gespielt zu haben.

Im großen Schlager, der Neuauflage der letzten drei Finalduelle, setzte sich Meister Golden State Warriors in Oakland gegen Cleveland mit 99:92 durch. Kevin Durant (25 Punkte) und Klay Thompson (24) waren die erfolgreichsten Scorer des Titelverteidigers, der weiterhin auf den verletzten Stephen Curry verzichten musste. Draymond Green steuerte ein Triple-Double (je zwölf Punkte und Rebounds, elf Assists) bei.

Entscheidung erst im Finish

Kevin Love (31) führte die Cavaliers an, er verzeichnete außerdem 18 Rebounds. LeBron James kam auf 20 Zähler, er verursachte jedoch auch sieben Ballverluste. In der ausgeglichenen Partie brachte Thompson die Gastgeber im Finish mit einem Dreipunktewurf in Führung. Die hielt nicht zuletzt dank Durant, der danach James zweimal stoppte, bis zum Schluss.

LeBron James (Cleveland Cavaliers)

APA/AP/Tony Avelar

James hatte nicht seinen besten Tag

Weil die Houston Rockets bei Oklahoma City Thunder mit 107:112 bzw. ihr drittes Spiel in Serie verloren, sind die Warriors nunmehr vor den Texanern neuer NBA-Leader.

Raptors als Nutznießer

Boston musste die Führung im Osten aufgrund einer 103:111-Heimniederlage gegen die Washington Wizards an Toronto abgeben. Die Kanadier mit dem Wiener Jakob Pöltl in ihren Reihen bleiben freilich nur dann vorne, wenn sie in der Nacht auf Mittwoch bei den Dallas Mavericks gewinnen.

Im Madison Square Garden waren 31 Punkte und 22 Rebounds von Enes Kanter zu wenig für die New York Knicks. Die Gastgeber mussten sich den von Joel Embiid (25 Zähler, 16 Rebounds) angeführten Philadelphia 76ers mit 98:105 geschlagen geben.

Link: