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Topresultat bei Tour de Ski möglich

Die bisherigen Saisonleistungen von Teresa Stadlober lassen auf einen Spitzenplatz bei der Tour de Ski hoffen. Die 24-Jährige hat in diesem Langlauf-Weltcup-Winter bereits mehrere Top-Sechs-Resultate geschafft. Die am Samstag in Lenzerheide beginnende Tour enthält zwar zwei von Distanzspezialistin Stadlober ungeliebte Sprints, aber dafür keine Fünf-Kilometer-Rennen mehr.

Im Vorjahr beendete Stadlober das Etappenrennen mit dem Finale auf die Alpe Cermis an der neunten Stelle. Das sollte sie in Abwesenheit der pausierenden Weltcup-Spitzenreiterin Charlotte Kalla (SWE) und Rekordweltmeisterin Marit Björgen (NOR) toppen können. „Mein Ziel ist es, in den Einzelrennen wieder unter die besten sechs zu laufen. Was in der Gesamtwertung am Ende herausschaut, ist schwer zu beurteilen“, meinte Stadlober vor den sieben Etappen an neun Tagen in Lenzerheide, Oberstdorf und Val di Fiemme.

Gute Chancen in Val di Fiemme

Im Idealfall hofft sie auf ihren ersten Etappenpodestplatz im Weltcup. „Speziell der Massenstart in Val di Fiemme und der Schlussanstieg auf die Alpe Cermis liegen mir. Wenn alles wirklich rund läuft, wäre es schön, bei einer Tagesetappe auf dem Podium zu stehen“, bekräftigte die Radstädterin. Im Vorjahr war sie bei der Tour auf der abschließenden Bergetappe die viertschnellste Zeit gelaufen. Das gelang ihr vor wenigen Wochen bei der Mini-Tour in Ruka erneut.

Teresa Stadlober

GEPA/Philipp Brem

Im Vorjahr war Stadlober auf der Bergetappe in Val di Fiemme Viertschnellste

Ihr Trainervater Alois Stadlober ist mit der stetigen Steigerung seiner Tochter hochzufrieden. „Teresa hat sich super entwickelt. Das hat man schon über den Sommer gesehen. Wir haben geschaut, wo können wir uns noch verbessern, und das haben wir ganz gut gemeinsam hingebracht über die Sommer- und Herbstmonate“, sagte der Ex-Staffelweltmeister gegenüber der APA. „Was mir taugt, ist, dass sie aggressiv dabeibleibt und keine Angst mehr hat.“

Trainervater Alois ist optimistisch

Für die Tour ist er deshalb optimistisch. „Sie hat gute Chancen, da wirklich eine Topplatzierung in der Gesamtwertung zu machen. Die liegt ihr ganz gut. Ich bin guter Dinge, wenn sie gesund bleibt.“ Auch ÖSV-Langlaufchef Markus Gandler hofft auf weitere Ausrufezeichen seines Aushängeschildes. „Sie hat heuer bereits Spitzenergebnisse erbracht, und wir hoffen, dass ihr der nächste Schritt Richtung Podium gelingt“, so Gandler.

Für die weiteren Österreicher ist das völlig unrealistisch. Anna Seebacher und Lisa Unterweger werden ebenso wie Dominik Baldauf und Bernhard Tritscher vorzeitig nach den Sprint-Etappen in Lenzerheide und Oberstdorf aus der Tour aussteigen. Max Hauke, der in Davos über 15 km als 15. überraschte, will die Tour unter den besten 30 beenden.

Saisondominator fehlt bei Tour de Ski

Im Favoritenfeld fehlt der bisherige Saisondominator Johannes Hösflot Kläbo. Der Norweger konzentriert sich - wie einige andere auch - bereits voll auf die Olympiavorbereitung. Titelverteidiger ist der Russe Sergej Ustjugow, der von Kläbos Landsmännern um den allerdings zuletzt schwächelnden Martin Johnsrud Sundby herausgefordert wird. Bei den Damen wäre in Abwesenheit der dopinggesperrten Therese Johaug ein Sieg einer anderen Norwegerin, wie etwa Titelverteidigerin Heidi Weng, keine Überraschung.

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