Sieg und Niederlage für Österreichs NHL-Legionäre

Einen überraschenden Sieg und eine Niederlage hat es am Freitag (Ortszeit) für die österreichischen Legionäre in der National Hockey League (NHL) gegeben. Michael Raffl setzte sich mit den Philadelphia Flyers nach drei Niederlagen en suite auswärts beim überlegenen Atlantic-Division-Spitzenreiter Tampa Bay Lightning mit 5:3 durch.

Das Metropolitan-Division-Schlusslicht (40 Punkte) fügte Liga-Topscorer Nikita Kutscherow und Co. die erste Heimniederlage in den jüngsten neun Spielen zu. Der Villacher Raffl kam dabei 16:42 Minuten zum Einsatz, blieb bei vier Torschüssen aber ohne Scorerpunkt.

Niederlage für Grabner mit Rangers

Michael Grabner unterlag unterdessen mit den New York Rangers im Penaltyschießen bei den Detroit Red Wings mit 2:3. Grabner stand dabei 17:24 Minuten auf dem Eis und gab insgesamt vier Torschüsse ab, blieb wie Raffl aber ohne Scorerpunkt. Die Rangers liegen damit in ihrer Metropolitan Division nur auf Rang vier.

NHL-Legionär Michael Grabner (New York Rangers)

Reuters/USA Today Sports/Rick Osentoski

Nur die ersten drei Teams haben einen Play-off-Startplatz sicher. Den hätten nach aktuellem Stand aber auch die Rangers in der Tasche. Die zwei hinter den Top Drei besten Teams jeder Conference erhalten eine Wildcard für die K.-o.-Phase. Die Rangers sind da mit 45 Punkten aktuell in der Poleposition.

Für die Rangers waren Tore von David Desharnais (18.) und NHL-Debütant Vinni Lettieri (43.) zu wenig. Zum Helden für Detroit, das nach drei Niederlagen wieder einmal gewann, avancierte auch Tormann Jimmy Howard, der 37 Schüsse abwehrte, darunter einen Penalty von Brady Skjei 2:38 Minuten vor Ende der Verlängerung. Den entscheidenden Penalty verwandelte Fran Nielsen - zum bereits 21. Mal in seiner Karriere. Er ist in der Wertung die Nummer eins in der NHL-Geschichte.

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