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Volles Programm im Jänner

Mit dem Jänner beginnt der wichtigste Monat im alpinen Skiweltcup. Für Marcel Hirscher geht es in der ersten Woche mit dem Parallelslalom am Neujahrstag in Oslo, dem Nachtslalom von Zagreb am Donnerstag sowie Riesentorlauf und Slalom am Wochenende in Adelboden um ganze 400 Punkte. Der Salzburger rutscht in der Heimat ins Jahr 2018 und reist erst Montagfrüh nach Norwegen an.

Nach seinem Sieg am 22. Dezember im Slalom von Madonna di Campiglio - dem vierten Saisonerfolg nach dem Riesentorlauf in Beaver Creek, dem Slalom von Val d’Isere und dem Riesentorlauf in Alta Badia - gönnte sich der sechsfache Gesamtweltcup-Sieger vier Tage Skipause. Von 27. bis 30. Dezember wurde auf der Reiteralm Slalom und Riesentorlauf trainiert.

Marcel Hirscher in Alta Badia

APA/AP/Alessandro Trovati

Beim letzten Parallel-Event schaute für Hirscher in Alta Badia Rang drei heraus

„Das wird eine spannende Woche, eine wichtige und entscheidende Woche. Aber ich denke von Rennen zu Rennen“, sagte Hirscher, der sich auf den Oslo-Bewerb im legendären Holmenkollen-Stadion und viele Zuschauer freut und dort die Verteidigung der Führung im Gesamtweltcup anpeilt.

Weichen für Gesamtweltcup werden gestellt

Hirscher führt nach 15 Rennen mit 534 Punkten vor den Norwegern Henrik Kristoffersen (505), Kjetil Jansrud (465) und Aksel Lund Svindal (454) sowie dem Franzosen Alexis Pinturault (387). Aus diesem Kreis verzichtet Svindal auf ein Antreten in Oslo. Pinturault kommt als Gewinner der Kombination am vergangenen Freitag in Bormio, Hirscher ließ diese aus.

Vor der Abreise zu den Olympischen Spielen steht am 30. Jänner in Stockholm übrigens noch einmal ein City-Event auf dem Programm. Der Jänner bringt zuvor noch die Lauberhorn-Rennen in Wengen, die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, den Nachslalom in Schladming und die Kandahar-Rennen in Garmisch-Partenkirchen. Nach den Winterspielen stehen nur noch Kranjska Gora, Kvitfjell und die Finalwoche in Aare auf dem Programm.

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