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Schlussvorhang für US-Amerikanerin

Julia Mancuso hat am Freitag in Cortina ihr letztes Rennen im Weltcup bestritten. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2006 gibt den Kampf um ihre fünften Olympischen Winterspiele nach anhaltenden Hüftproblemen damit auf. Sie wird in Pyeongchang aber dennoch anwesend sein - als TV-Expertin. Die Abfahrt in Cortina beendete sie nach einer Schaufahrt 18,19 Sekunden hinter der Italienerin Sofia Goggia.

„Es war ein gigantischer Kampf mit meiner Hüft-OP in den vergangenen drei Jahren und ich habe alles gegeben, um noch mal auf höchstem Niveau Wettkämpfe zu bestreiten und es zu meinen fünften Olympischen Spielen zu schaffen“, sagte die 33-Jährige laut Mitteilung des US-Skiverbandes. „Mit schwerem Herzen sage ich dem Skirennfahren auf Wiedersehen, aber ich sage es auch mit ganzem Herzen.“

Mancusos letzte Fahrt

Die Amerikanerin Julia Mancuso beendet nach 399 Weltcup-Rennen ihre Profikarriere. Die Olympiasiegerin und neunfache Medaillengewinnerin bei Großereignissen feierte 1999 ihr Weltcup-Debüt.

Mancuso hat bei Großereignissen so viele Medaillen gewonnen wie keine andere Skirennfahrerin aus den USA. Bei Olympia holte sie neben Gold 2006 noch zweimal Silber bei den Spielen 2010 in Abfahrt und Kombination sowie Bronze in der Kombination 2014. Dazu kommen fünf WM-Medaillen. Das Rennen in Cortina d’Ampezzo, dem Ort, an dem Mancuso im Jänner 2006 den ersten von insgesamt 36 Podestplätzen einfuhr, ist ihr 399. im Weltcup.

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