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Missetäter ausgeforscht

Rapid hat nach den Vorfällen im Wiener Derby gegen die Austria (1:1) am Sonntag Konsequenzen angekündigt. Am Mittwoch wurden acht Stadionsperren ausgesprochen - sowohl für die beiden Flitzer als auch für sechs jener Anhänger, die die Austrianer mit Gegenständen beworfen hatten.

Beim 1:1 im Allianz Stadion waren Austria-Kapitän Raphael Holzhauser sowie Flügelspieler Felipe Pires bei der Ausführung von Eckbällen jeweils aus dem „Block West“-Fansektor der Rapidler mit Gegenständen - unter anderem Feuerzeuge und Schnapsfläschchen - beworfen worden. Holzhauser war mit einem Wurfgegenstand eine blutige Wunde zugefügt worden. Nach zweimaliger Unterbrechung des Spiels war die Partie am Rande eines Abbruchs gestanden.

Sechs Werfer „zweifelsfrei identifiziert“

Mit Schlusspfiff hatten die Rapidler Videoanalysen angeordnet, um die Missetäter im Stadion ausfindig zu machen und zu identifizieren. Am Mittwoch wurden nun erste Ergebnisse kommuniziert. Neben den beiden Flitzern, die gegen Spielende auf das Feld gelaufen waren, wurden sechs weitere Personen „zweifelsfrei identifiziert“, die Gegenstände auf die Austria-Spieler geworfen hatten, so Rapid in einer Mitteilung.

Raphael Holzhauser (A.Wien)

GEPA/Christian Ort

Austria-Kapitän Holzhauser wurde im Derby von Wurfgegenständen getroffen

„Gegenüber diesen acht Personen hat der SK Rapid mit sofortiger Wirkung ein mindestens zwei Jahre dauerndes Hausverbot ausgesprochen und bereits bei der Österreichischen Fußball-Bundesliga schriftlich österreichweite Stadionverbote beantragt“, so die Rapid-Mitteilung weiter. Bei den betroffenen Anhängern habe es sich sowohl um Tages- als auch Jahreskartenkäufer gehandelt. Die beiden „Flitzer“ seien von der Nordtribüne aus dem verpflichtenden Freikartenkontingent der Austria gekommen, so die Hütteldorfer.

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