Derzeit keine US-Pläne für Spiele 2026

Die Olympischen Winterspiele 2026 finden voraussichtlich nicht in den USA statt. „Wir haben derzeit keine Pläne für eine Bewerbung um die Spiele 2026, wir werden unsere Optionen für 2030 offenhalten“, sagte Larry Probst, der Vorsitzende des Nationalen Olympischen Komitees der USA, vor der Eröffnung der Winterspiele in Pyeongchang am Freitag.

Los Angeles als „Hindernis“

Eine Bewerbung für 2026 sei unwahrscheinlich, weil Los Angeles 2028 die Sommerspiele ausrichtet, sagte Probst. Bewerbungsschluss ist der 30. März. Der US-Staat Utah hatte zuletzt Interesse an einer Bewerbung angemeldet. 2002 fanden dort in Salt Lake City zuletzt Winterspiele in den USA statt. Interesse wird zudem Denver (Colorado) und Reno (Nevada) nachgesagt.

Vier Städte wollen bisher ins Rennen um die Winterspiele 2026 gehen: Calgary, Stockholm, Sapporo und Sion in der Schweiz. Graz zusammen mit Schladming sowie die norwegische Region Telemark erwägen zumindest eine Kandidatur. Auf die Winterspiele von Pyeongchang folgen zunächst in vier Jahren die in Peking.