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Relegation rückt immer näher

Für Schlusslicht SKN St. Pölten ist das Auswärtsduell beim RZ Pellets WAC am Samstag (18.30 Uhr) wohl die letzte Chance, das Ruder noch herumzureißen. Vor der 24. Runde der tipico-Bundesliga liegen die „Wölfe“ 13 Punkte hinter den neuntplatzierten Kärntnern, bei einer Niederlage müsste man sich wohl mit dem Gedanken an die Relegation gegen den Dritten der Ersten Liga anfreunden.

Trainer Oliver Lederer will einfach „Spannung reinbringen“. „Für uns ist das einfach die nächste Partie, in der wir den Weg zurück in die Erfolgsspur finden wollen, in der es wieder in 90 Minuten um drei Punkte geht. Nicht mehr und nicht weniger“, erklärte Lederer, dessen Team zuletzt sechs Niederlagen en suite anhäufte. „Dafür haben wir in der vergangenen Woche einmal mehr sehr hart und intensiv gearbeitet. Und dafür wollen wir uns endlich auch einmal belohnen.“

Tipico-Bundesliga, 24. Runde

Samstag, 18.30 Uhr:

Wolfsberg - St. Pölten

Lavanttal-Arena, SR Schörgenhofer

Mögliche Aufstellungen:

WAC: Kofler - Sollbauer, Rnic, Igor - Flecker, Zündel, Rabitsch, Ashimeru, Wernitznig - Gschweidl, Ouedraogo

St. Pölten: Dmitrovic - Luan, Huber, Muhamedbegovic - Rasner, Malicsek, Hofbauer, Ambichl Mehmedovic - Atanga, Riski

Auch WAC nicht in Bestform

Schließlich habe auch der Gegner „nicht überragend performt“, wie Lederer klarstellte. Vier Punkte aus den drei Spielen 2018, zuletzt eine 1:3-Heimniederlage gegen die Admira, stehen in der Wolfsberger Bilanz. „Die Leistung in der ersten Hälfte war eine Katastrophe“, stöhnte WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger nach der jüngsten Schlappe am vergangenen Wochenende. Zumindest die Rückkehr des zuletzt angeschlagenen Abwehrchefs Nemanja Rnic darf Pfeifenberger optimistisch stimmen. Allerdings fehlt der gesperrte Mittelfeldmann Daniel Offenbacher.

Lederer jedenfalls ist auch als Psychologe gefragt. In einer Situation, in der der gesamte Verein nach dem Aus von Präsident Gottfried Tröstl und Sportdirektor Markus Schupp in den Seilen zu hängen scheint. „Wir versuchen, der Mannschaft den Rucksack, der relativ schwer zu sein scheint, abzunehmen“, betonte der 40-Jährige. „Sie sollen ganz fokussiert sein, aber ohne Stress.“

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