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Arsenal im Finale klar besiegt

Manchester City hat zum fünften Mal den englischen Ligacup gewonnen. Die Mannschaft des spanischen Startrainers Josep Guardiola besiegte am Sonntag den FC Arsenal im Finale klar mit 3:0 (1:0). Für Guardiola war es der erste Titel auf der Insel. Der Argentinier Sergio Agüero (19.), der belgische Kapitän Vincent Kompany (58.) und der spanische Regisseur David Silva (65.) trafen vor 85.671 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion.

Arsenal dagegen droht unter Langzeittrainer Arsene Wenger eine weitere titellose Saison. Dabei hätte Pierre-Emerick Aubameyang die „Gunners“ in der achten Minute bei einer hochkarätigen Doppelchance in Führung bringen müssen. Der Torjäger scheiterte jedoch zweimal an City-Keeper Claudio Bravo. Auf der Gegenseite hatte Goalgetter Agüero die erste Möglichkeit für das Guardiola-Team. Sein Schuss landete allerdings am Außennetz.

ManCity-Spieler mit Pokal

Reuters/Carl Recine

Manchester City ist in dieser Saison das Maß aller Dinge in England

Souveräner Finalauftritt

Besser zielte der Argentinier in der 19. Minute. Einen weiten Abstoß von Keeper Bravo unterschätzte der deutsche Arsenal-Verteidiger Shkodran Mustafi und ließ im Rücken Agüero auf das Tor zulaufen. Mit einem schönen Heber überwand der Stürmer Schlussmann David Ospina zum 1:0. Mustafi hatte auf einen Freistoß gehofft, doch Schiedsrichter Craig Pawson pfiff zu Recht nicht ab.

In der zweiten Hälfte machten die tonangebenden Citizens dann schnell alles klar. Kompany (58.) und Silva (65.) sorgten mit ihren Toren für die Entscheidung. City brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und freute sich über den ersten Pokal in dieser Saison. Weitere Titel werden wohl folgen: Guardiolas Ensemble ist in der Premier League souverän auf Platz eins und steht so gut wie sicher im Viertelfinale der Champions League. Für Guardiola ist es bereits der 22. Titel als Vereinstrainer - zuvor hatte er mit Barcelona und dem FC Bayern München 14 bzw. sieben Titel gefeiert.

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