Themenüberblick

„Wir wollen unbedingt weiterkommen“

Am Dienstag und Mittwoch werden im Uniqa-ÖFB-Cup die Duelle im Viertelfinale ausgetragen. Nur vier Bundesligisten - Red Bull Salzburg, Puntigamer Sturm Graz, Rapid und Mattersburg - haben den Sprung in die Runde der letzten acht geschafft, alle vier treten nun vor Heimpublikum an. Den Anfang macht der SV Mattersburg, der am Dienstag (19.30 Uhr, live in ORF Sport +) den TSV Prolactal Hartberg empfängt.

Auch für Mattersburg ist das Heimspiel natürlich von Vorteil. Aus den bisherigen zehn Duellen mit Hartberg gingen die Burgenländer neunmal als Sieger hervor. Zuletzt trafen die zwei Vereine am 28. Juni 2016 aufeinander, Hartberg gewann den freundschaftlichen Vergleich mit 1:0. „Wir spielen zu Hause, wir sind Favorit. Wir wollen unbedingt weiterkommen“, sagte Trainer Gerald Baumgartner. „Aber es liegt an der Motivation der Spieler.“

Hartberg ist „eine harte Nuss“

Der Salzburger führte den Drittligisten FC Pasching 2013 sensationell zum Titel, den SKN St. Pölten steuerte er ein Jahr später ins Finale. Baumgartner weiß also, worauf es im Cup ankommt. Für ihn ist der Bewerb vor allem Einstellungssache. „Wenn ich als österreichischer Verein an dem Wettbewerb teilnehme, habe ich die Verpflichtung, das ernst zu nehmen“, so Baumgartner. „Ich kann nur versuchen, das meiner Mannschaft so weiterzugeben.“

Hartberg ist für ihn „eine sehr robuste, sehr routinierte Mannschaft. Ich gehe davon aus, dass die den Cup auch sehr ernst nehmen.“ Die Oststeirer, aktuell Fünfter der Sky Go Erste Liga mit Aufstiegschancen, stellen mit Dario Tadic den bisherigen Toptorschützen im Cup. Fünf Treffer erzielte der 27-Jährige in drei Spielen. Baumgartner: „Ich warne schon vorher, dass das eine harte Nuss werden kann. Aber wir wollen diese Nuss knacken.“

Von Spiel zu Spiel denken

Nach dem 1:1 am Samstag in Altach stand für die Mattersburg-Spieler vor allem Regeneration auf dem Programm. Es gebe noch immer einige angeschlagene Spieler, andererseits seien etwa Masaya Okugawa und Markus Pink bereit, wieder von Anfang an zu spielen, so Baumgartner. Auch Goalgetter Smail Prevljak steht dem Trainer wieder zur Verfügung.

Mattersburg erreichte 2006 und 2007 das Cupfinale und sicherte sich dadurch die Teilnahme an der Qualifikation für den UEFA-Cup im jeweils darauffolgenden Sommer. Aktuell über ein Finale 2018 zu spekulieren, ist für Baumgartner ein „No-Go“. „Das wäre der völlig falsche Fokus. Ein Marcel Hirscher konzentriert sich auch immer auf die nächsten Tore, die vor ihm liegen“, nahm sich Baumgartner den Doppelolympiasieger zum Vorbild.

Links: