Hämmerle siegt beim Sprint-Cross in Moskau

Der Österreicher Alessandro Hämmerle hat am Samstag den Sprint-Cross-Weltcup der Snowboarder in Moskau gewonnen. Eine Woche nach seinem Erfolg in La Molina legte der Vorarlberger mit seinem insgesamt sechsten Weltcup-Sieg nach. Auf den Plätzen landeten der französische Olympiasieger Pierre Vaultier und der Italiener Omar Visintin.

Für Österreich war es dritte Sieg in dieser Saison. Anfang Februar hatte Julian Lüftner in Feldberg triumphiert. „Es ist einfach nur genial, innerhalb von acht Tagen zwei Rennen zu gewinnen“, sagte Hämmerle. „Obwohl die Saison schon sehr lang ist, bin ich körperlich immer noch in einem Topzustand. Das zeigt, dass wir in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet haben.“

Hämmerle festigt Platz zwei im Weltcup

Den Grundstein für seinen Erfolg legte Hämmerle mit seinen explosiven Starts. Wie in den Runden davor entschied er auch im großen Finale den Sprint bis zur ersten Kurve für sich und gab die Führung im weiteren Verlauf nicht mehr aus der Hand. Mit dem Sieg hat Hämmerle auch seinen zweiten Platz in der Disziplinwertung gefestigt. Hämmerle liegt komfortabel 824 Zähler vor dem drittplatzierten Australier Alex Pullin.

Lüftner erreichte in Moskau das Viertelfinale und reihte sich in der Endabrechnung an der 19. Stelle ein. Für den Kärntner Hanno Douschan (28.) und den Wiener Lukas Pachner (33.) war im Achtelfinale Endstation. Das ohne österreichische Beteiligung ausgetragene Damenrennen entschied die Tschechin Eva Samkova vor der Französin Nelly Moenne Loccoz und Michela Moioli für sich. Die Italienerin ist damit Gewinnerin in der SBX-Kristallkugel.

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