Malheur bei „Schlag“ ohne Sturz
Die Österreichischen Ski-Abfahrtsmeisterschaften der Damen sind am Dienstag von einer schweren Verletzung überschattet worden. Stephanie Brunner zog sich, ohne dabei zu Sturz zu kommen, einen Riss von Kreuzband und Meniskus im linken Knie zu. Die 24-jährige Tirolerin wurde noch am Abend in Innsbruck operiert. Das teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Nachmittag in einer ersten Presseaussendung mit.
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Passiert ist das folgenschwere Malheur im Juniorinnenrennen, das Brunner wie die anderen Topläuferinnen zum Einfahren nutzte. „Die Situation war eigentlich sehr unspektakulär. Ich habe nur einen Schlag bekommen, aber es war mir gleich klar, dass irgendetwas im Knie nicht passt. Einen Schwung bin ich noch weitergefahren, bis ich abgebremst habe“, schilderte Brunner die Situation. Sie ist eigentlich eine Spezialistin für die technischen Disziplinen.
Brunner verletzt - Scheyer ist neue Meisterin
Stephanie Brunner zog sich bei den Abfahrtsmeisterschaften eine schwere Knieverletzung zu. Christine Scheyer sichert sich ihren ersten Meistertitel.
Scheyer gewinnt vor Siebenhofer
Zur österreichischen Meisterin kürte sich danach in einer Laufzeit von 1:21,88 Minuten Christine Scheyer. Ramona Siebenhofer trennten dahinter nur 0,05 Sekunden von Scheyer. Dritte wurde Ariane Rädler (+0,87 Sek.), die sich mit ihrem Europacup-Disziplinensieg in der Abfahrt heuer einen Fixstartplatz für die kommende Weltcup-Saison gesichert hatte. Das Juniorinnenrennen, bei dem sich Brunner schwer verletzte, hatte davor Siebenhofer vor Scheyer und Nicole Schmidhofer bzw. Elisabeth Reisinger (ex aequo) gewonnen.
Das Abfahrtstraining der Herren am Dienstag wurde gestrichen, das Rennen ist für Freitag angesetzt. Die Meisterschaften gehen am Mittwoch mit den Super-G-Rennen für Damen und Herren weiter.
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