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Drei ÖSV-Kombinierer in den Top Ten

Bernhard Gruber hat am Samstag im vorletzten Weltcup-Saisonbewerb der Nordischen Kombinierer in Schonach den Sprung aufs Podest geschafft. Der nach dem Springen auf Rang zehn gelegene Salzburger zeigte eine starke Laufleistung und beendete das Rennen letztlich auf Rang drei. Der Sieg ging an den Japaner Akito Watabe.

Der Weltcup-Gesamtsieger setzte sich im Finish des 10-km-Langlaufs von seinen Konkurrenten ab und gewann 6,3 Sekunden vor dem Norweger Jarl Magnus Riiber, der nach dem Springen vorangelegen war. Gruber hatte 8,5 Sekunden Rückstand.

Gruber in Schonach auf Podest

Im vorletzten Saisonrennen der Nordischen Kombinierer gelingt Bernhard Gruber noch der Sprung aufs Podest. Der Salzburger erkämpft sich in Schonach Rang drei, Gesamtweltcup-Sieger Akito Watabe gewinnt.

Mario Seidl verpasste als zweitbester Österreicher nur knapp das Podest und wurde Vierter, Wilhelm Denifl gelang als Neunter ebenfalls ein Top-Ten-Platz. Lukas Greiderer und Franz-Josef Rehrl belegten die Ränge zwölf bzw. 14. Lukas Klapfer, der zweifache Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Südkorea, kam nicht über Platz 23 hinaus.

Watabe läuft Konkurrenz davon

Gleich vier Österreicher hatten sich im Springen in die Top Ten geschoben. Die beste Ausgangsposition hatten Seidl und Rehrl. Die beiden rangierten auf den Plätzen drei und vier, der Rückstand auf Riiber betrug 40 bzw. 42 Sekunden. Im Rennen bildete sich schnell hinter dem Norweger und dem Japaner Go Yamamoto eine siebenköpfige Verfolgergruppe.

Erschöpfte Athleten

APA/Patrick Seeger

Völlig ausgepumpt lag Seidl (rechts vorne im Ziel, das Stockerl verpasste er dennoch knapp

Mit dem Tempo vom stark laufenden Watabe konnten aber nicht alle mithalten. Wenige hundert Meter vor dem Ziel setzte sich der Japaner ab und holte seinen siebenten Saisonsieg. Der Kampf um Platz zwei zwischen Riiber und Gruber entschied sich erst auf der Zielgeraden, mit dem besseren Ende für den 20-jährigen Norweger.

Gruber und Seidl zufrieden

Gruber war mit dem dritten Platz dennoch sehr zufrieden. „Es taugt mir irrsinnig, dass ich noch ein Stockerl erlaufen und ersprungen habe“, sagte der 35-Jährige, der mit den warmen Temperaturen und dem weichen Schnee etwas Probleme hatte. „Das ist für mich groß gewachsenen, schwereren Athleten ein bisschen zach. Es war schon ‚heavy‘. Du musst die Spuren genau treffen, da muss man technisch sauber laufen, aber das habe ich geschafft“, resümierte Gruber. Er rutschte mit dem Podestplatz in die Top 30 des Gesamtweltcups und darf damit beim letzten Bewerb am Sonntag starten.

Auch Seidl zeigte einen guten Lauf. „Es war echt wieder ein super Wettkampf von mir. Leider hat es in der letzten Runde nicht mehr fürs Podest gereicht, aber ich bin trotzdem sehr glücklich mit dem vierten Platz“, sagte Seidl, der sich für Sonntag (10.00 Uhr und 13.00 Uhr) einiges vornimmt: „Auf jeden Fall mal zwei lässige Sprünge und beim 15er (Anm. 15 km Langlauf) noch mal alles geben.“

Weltcup-Finale Nordische Kombination in Schonach

Samstag-Bewerb (ein Sprung und 10 km Langlauf):
1. Akito Watabe JPN 26:07,2 11/3*
2. Jarl-Magnus Riiber NOR + 6,3 1/20
3. Bernhard Gruber AUT 8,5 10/4
4. Mario Seidl AUT 18,6 3/12
5. Jörgen Graabak NOR 38,6 24/5
6. Ilkka Herola FIN 39,0 27/2
7. Fabian Rießle GER 50,7 14/8
8. Espen Andersen NOR 51,5 13/11
9. Wilhelm Denifl AUT 52,8 7/18
10. Vinzenz Geiger GER 1:06,0 21/15
12. Lukas Greiderer AUT 1:11,9 30/7
14. Franz Josef Rehrl AUT 1:20,4 4/31
21. Jan Schmid NOR 1:36,8 41/6
22. Johannes Rydzek GER 1:41,3 22/24
23. Lukas Klapfer AUT 1:49,3 18/29
24. Martin Fritz AUT 1:52,0 25/23
* Platzierung im Springen/Langlaufen

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