„Klare Linie bis zum Nachwuchs“
Neben dem Abgang von Heinz Kuttin als Chefcoach der Skispringer gab es am Dienstag im Lager der Nordischen beim ÖSV noch eine zweite Veränderung: Mario Stecher übernimmt das Amt von Ernst Vettori, des bisherigen Sportlichen Leiters für Sprunglauf und Nordische Kombination.
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Angesichts der schlechten Saison seien im Springerbereich klarerweise „Fehler passiert“, sagte Stecher. „Man muss die gesamte Mannschaft begeistern für den Sport“, gab der 40-jährige die Zielrichtung vor. „Ich will das Wir-Gefühl stärken“, so der 2015 zurückgetretene Kombinierer.
Er wolle „eine klare Linie vorgeben - bis hinunter zum Nachwuchs“. Der Anspruch der heimischen Adler sei, bei den kommenden Großereignissen „einige Medaillen“ zu gewinnen. „Wir müssen jedenfalls back to the basics“, erklärte Stecher, der seine neue Aufgabe als „besondere Herausforderung“ sah. Es sei sehr wichtig, dass jeder Sportler „bei sich selber ansetzt“. Schröcksnadel bezeichnete Stecher jedenfalls als „sehr gute Wahl“.
Vettori erwog Abschied schon länger
Sein Vorgänger Vettori habe schon länger das Gefühl gehabt, dass er sich „verändern“ wolle, sagte Schröcksnadel, der dem „Ernstl“ für die „vielen guten Jahre der Zusammenarbeit“ dankte. Das bestätigte auch der ehemalige Weltklassspringer, der seit 2010 im Amt gewesen war. Er habe bereits im vergangenen Herbst mit seiner Frau über diesen Schritt gesprochen.
„Ich habe während der gesamten Zeit mit voller Leidenschaft gearbeitet“, sagte Vettori. Letztlich sei er aber nach Beratungen mit seiner Familie zu dem Schluss gekommen, sich zu verändern. Schröcksnadel verwies in diesem Zusammenhang auf die anstrengende und stressige Position, die Vettori innegehabt habe.
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