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Zoidl verpasst Top Ten ganz knapp

Der Kolumbianer Miguel Angel Lopez hat am Dienstag die Königsetappe der Tour of the Alps in Italien gewonnen. Der Astana-Fahrer setzte sich auf dem Teilstück von Lavarone auf das Reiterjoch im Sprint einer Fünferspitzengruppe mit Chris Froome durch. Riccardo Zoidl (Felbermayr) wurde Elfter. Das Führungstrikot übernahm Lopez’ erst 20-jähriger Landsmann Ivan Ramiro Sosa aus der Androni-Mannschaft.

Die zweite Etappe über 145,5 Kilometer und 2.900 Höhenmeter war zunächst von einer sechsköpfigen Ausreißergruppe mit dem Steirer Stephan Rabitsch geprägt. Der 26-Jährige sicherte sich unterwegs die Bergwertung auf dem Redebus-Pass und schließlich auch das Trikot des besten Kletterers.

Zoidl auf Königsetappe Elfter

Riccardo Zoidl wurde auf der zweiten Etappe der Tour of the Alps Elfter, der Sieg im Sprint ging an den Kolumbianer Miguel Angel Lopez.

Im acht Kilometer langen Schlussanstieg wurden Zoidls Teamkollege und wenig später auch die beiden letzten Ausreißer aber vom Hauptfeld mit den Favoriten eingeholt. Gleichzeitig bekam Froome mit dem von Georg Preidler (Tages-23.) für FDJ-Kapitän Thibaut Pinot angeschlagenen Tempo Probleme, dem Briten gelang jedoch wenig später wieder der Anschluss.

Tour of the Alps

  • 1. Etappe, 16. April: Arco - Folgaria (134,6 km)
  • 2. Etappe, 17. April: Lavarone - Alpe di Pampeago (145,5 km, Bergankunft)
  • 3. Etappe, 18. April: Auer - Meran (138,3 km)
  • 4. Etappe, 19. April: Klausen - Lienz (134,3 km)
  • 5. Etappe, 20. April: Rattenberg - Innsbruck (164,2 km)

Insgesamt 716,9 km und 13.100 Höhenmeter

Zoidls Attacke wird nicht belohnt

Zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel attackierten der Tscheche Jan Hirt und Riccardo Zoidl, ihre Flucht dauerte aber nur wenige Minuten. Denn das von Froomes Sky-Team angeführte Spitzenfeld stellte das Duo wieder. „Es sah wirklich gut aus. Aber dann kam Chris Froomes Attacke, und 1,5 Kilometer vor dem Ziel hat uns die kleine Verfolgergruppe gestellt. Ich habe mich im Finale gezeigt und nicht versteckt und bin mit dem Tag absolut zufrieden“, sagte der ehemalige Österreich-Rundfahrt-Sieger Zoidl, dem im Ziel 45 Sekunden auf den Sieger fehlten.

Auf dem besonders steilen Schlusskilometer setzten Froome und einige andere Topstars wirkungslose Nadelstiche und belauerten einander, ehe im Endspurt Lopez vor Pinot, Sosa und Froome die Nase vorne hatte. Im Gesamtklassement führt Sosa nun sechs Sekunden vor den zeitgleichen Pinot und Lopez. Froome hat vor den fehlenden drei Etappen durch Süd-, Ost- und Nordtirol als Vierter 16 Sekunden Rückstand.

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