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Raffl verstärkt Team in Kopenhagen

Teamchef Roger Bader hat am Sonntag seinen vorläufigen 27-köpfigen Kader für die am Freitag in Dänemark beginnende Weltmeisterschaft bekanntgegeben. Für die ersten beiden Partien gegen die Schweiz (5. Mai) und Russland (6. Mai) wurden 20 Feldspieler und drei Torhüter nominiert. Im Kader befindet sich mit Michael Raffl auch einer der drei Österreicher aus der National Hockey League (NHL).

Der Villacher, der mit den Philadelphia Flyers in der ersten Play-off-Runde der NHL an Titelverteidiger Pittsburgh Penguins gescheitert war, wird nach Erledigung privater Angelegenheiten in den USA zum Team stoßen. Der genaue Termin seiner Ankunft steht laut Aussendung des Österreichischen Eishockeyverbands (ÖEHV) vom Sonntag noch nicht fest.

Vanek und Grabner passen

„Wir werden entweder 26 oder 27 Spieler in Kopenhagen haben. Je nachdem, wann Michael Raffl kommen wird. Nach dem ersten Wochenende werden wir den Kader auf 25 Spieler reduzieren, damit wir für die anschließenden fünf Spiele aus dem Vollen schöpfen können“, so Teamchef Bader in der Aussendung.

Michael Raffl (Philadelphia Flyers) im Spiel gegen die Pittsburgh Penguins

Reuters/USA Today Sports/Eric Hartline

Raffl (in Orange) wird wie bereits im Vorfeld angekündigt das Team bei der Mission Klassenerhalt unterstützen

Die anderen beiden NHL-Legionäre Thomas Vanek und Michael Grabner, die mit den Columbus Blue Jackets bzw. New Jersey Devils ebenfalls in der ersten Play-off-Runde gescheitert waren, sagten für die WM wie erwartet ab. Die beiden Stürmer haben keinen Vertrag für die kommende NHL-Saison und wollen daher das Risiko einer Verletzung nicht eingehen.

Knappe Niederlage im letzten Test

Am Samstag verpassten die Österreicher beim Alrosa Cup in St. Petersburg knapp eine geglückte Generalprobe gegen das B-Team von Gastgeber Russland. Die Mannschaft von Teamchef Bader musste sich am Samstag zum Abschluss des Turniers Gastgeber Russland mit 3:4 (0:3 1:0 2:0 / 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben.

Die Österreicher lagen nach dem ersten Drittel bereits mit 0:3 zurück, kämpften sich aber wieder in die Partie. Brian Lebler verkürzte in der 32. Minute im Powerplay auf 1:3, Manuel Ganahl brachte Österreich gegen die Gastgeber mit einem Blitzstart nach 30 Sekunden in den Schlussabschnitt und Alexander Cijan (56.) noch in die Overtime. Dort hatte Russland das bessere Ende für sich.

„Mit diesem Spiel bin ich sehr zufrieden. Zwar waren wir entgegen dem Spielverlauf 0:3 zurück, haben aber gewusst, dass wir zurückkommen können“, sagte Teamchef Bader. „Gegen eine Mannschaft aus lauter KHL-Spielern haben wir verdient noch die Verlängerung erreicht. Das Tempo und die Intensität waren sehr hoch, genau, was wir vor der Weltmeisterschaft gebraucht haben.“

ÖEHV-Kader für die WM in Dänemark:

Tor: David Kickert, David Madlener, Bernhard Starkbaum

Verteidigung: Mario Altmann, Dominique Heinrich, Patrick Peter, Markus Schlacher, Martin Scumnig, Steven Strong, Stefan Ulmer, Clemens Unterweger, Layne Viveiros

Sturm: Alexander Cijan, Manuel Ganahl, Lukas Haudum, Fabio Hofer, Thomas Hundertpfund, Lukas Kainz, Konstantin Komarek, Brian Lebler, Patrick Obrist, Michael Raffl, Alexander Rauchenwald, Peter Schneider, Daniel Woger, Dominic Zwerger

Bis Registrierungsende am Donnerstag auf Abruf: Thomas Höneckl, Erik Kirchschläger, Bernd Wolf, Mario Huber, Kevin Macierzynski, Daniel Oberkofler

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